Von (sta) |
03.02.2012
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Kümmersbruck
"Horrido" nach dem Heimspiel
Kommandeurswechsel in der Schweppermannkaserne - Häußermann für Schreglmann
Kümmersbruck. (sta) Draußen war es so eisig, dass die Zeremonie kurzerhand in die Turnhalle der Schweppermannkaserne verlegt werden musste. Und dort gab es bei der Kommandoübergabe des Logistikbataillons 472 nicht nur erwärmende Klänge des Heeresmusikkorps' 12 aus Veitshöchheim, sondern auch lobende Worte für den scheidenden Kommandeur Oberstleutnant Georg Schreglmann.
"Sie haben Ihr Bataillon mit klarer Zielsetzung und stets sicherer Hand geführt", sagte Oberst Friedrich Engelhardt, der Kommandeur des Logistikregiments 47, vor zahlreichen geladenen Gästen, unter ihnen zehn Bürgermeister aus Paten- und Nachbargemeinden und natürlich Standortbürgermeister Richard Gaßner.
Physisch und mental
Engelhardt blendete auf die zweijährige Zeit Schreglmanns in Kümmersbruck zurück, die geprägt war von konsequenter Einsatzvorbereitung und letztlich dem "physisch und mental alles abverlangenden Einsatz" in Afghanistan. Dort, so der Oberst, habe der Kommandeur mit seinen Soldaten "Hervorragendes geleistet". Er habe "stets die richtige Mischung aller Faktoren" für die anstehenden Aufgaben gefunden.
Unter Schreglmann habe das Bataillon unter äußerst fordernden Rahmenbedingungen seine Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit bewiesen. "Sie waren ein äußerst wirkungsvoller Macher, der nicht auf der Ebene des Planens und Verwaltens verweilt, sondern tatkräftig Dinge gestaltet und nach dem eigenen Willen geformt hat", lobte der Oberst.
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Kümmersbruck
"Horrido" nach dem Heimspiel
Kommandeurswechsel in der Schweppermannkaserne - Häußermann für Schreglmann
Schreglmanns Nachfolger, Oberstleutnant Kai Häußermann, übergab Engelhardt ein "renommiertes und im Einsatz bewährtes Bataillon". Auf den Neuen warten bereits wieder wichtige Aufgaben, denn die rund 850 Soldaten und zivile Mitarbeiter an den Standorten Kümmersbruck und Feldkirchen umfassende Einheit muss nach den jüngsten Strukturentscheidungen des Verteidigungsministeriums umgegliedert werden. Zudem sind im Jahr 2013 erneut Kräfte für des ISAF-Einsatz in Mazar-e-Sharif auszubilden.
Mit offenen Armen
Mit einem "Horrido" verabschiedete sich Schreglmann von seinen Soldaten in Richtung Köln, wo er eine neue Verwendung beim Streitkräfte-Unterstützungskommando findet. Ein bisschen Wehmut war in den Schlussworten schon zu spüren, denn gerne bestätigte der scheidende Kommandeur, dass er als gebürtiger Regensburger in Kümmersbruck quasi ein Heimspiel ohne sprachliche und landsmannschaftliche Barrieren hatte. Von Offiziers- und Unteroffizierskorps sei er mit offenen Armen aufgenommen und mit einem Vertrauensvorschuss ausgestattet worden.
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Kümmersbruck
"Horrido" nach dem Heimspiel
Kommandeurswechsel in der Schweppermannkaserne - Häußermann für Schreglmann
Schreglmann blickte auf zwei fordernde Jahre in der Schweppermannkaserne zurück. In seiner Rede verwendete er Begriffe wie "Kameradschaft", "Loyalität", "Leistungsvermögen", "Lob und Anerkennung". Letzteres galt vor allem den Einsatzteilnehmern in Afghanistan. Schließlich bedauerte es Schreglmann, dass die Regeln der Personalführung nur noch eine zweijährige "Stehzeit" für Kommandeure am Standort zulassen. "Dass dies für alle Parteien unglücklich ist, brauche ich hier nicht zu betonen, leider ist es so", sagte er.
Gemeinsame Ausfahrt
Nachdem Schreglmann und der neue Kommandeur freundlich winkend gemeinsam in einem Golfsport-Caddy zum Offizierscasino gefahren waren, fanden sich die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Kirche und Bundeswehr noch zu einem Empfang ein. Dabei erneuerte Standortbürgermeister Richard Gaßner, für den Kommandeurswechsel mittlerweile schon fast Routine sind, die guten Verbindungen zu den Soldaten der Bundeswehr und bot eine weitere gute Zusammenarbeit an. (Leute)
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