Von (ohr) |
03.02.2012
| Netzcode: 3126906 | 43 Mal gelesen.
Nabburg
Gemeindezentrum fest im Blick
Laurentius-Kirche: Empfang im Jugendwerk - Scheck vom Bürgermeister - Beifall für Ökumene
Nabburg. (ohr) Nach dem Festgottesdienst zum Gedenken der Weihe der Laurentius-Kirche vor 100 Jahren hat die evangelische Kirchengemeinde zu einem Empfang in das benachbarte katholische Jugendwerk geladen. Lob von allen Seiten gab es für den Erhalt des spätgotischen Gotteshauses.
Stießen im Jugendwerk auf den 100. Geburtstag der evangelischen Laurentius- Kirche an und kamen ins Gespräch (von links): Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß, Dekan Karlhermann Schötz (Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg), Bürgermeister Armin Schärtl, Pfarrer Werner Herrmann und Dekan Manfred Strigl (Pfarrei Nabburg). Bilder: ohr (2)
Pfarrer Werner Herrmann hieß die Vertreter der Kirchen, Behörden und Schulen, Politik und Raiffeisenbank sowie die Kirchengemeinde willkommen. Sein besonderer Gruß galt Dekan Manfred Strigl von der Schwesterkirche. Hier hob er die partnerschaftlichen Begegnungen hervor. Hermann freute sich sehr über die Anwesenheit von Ottilie Niedermeyer, der Gattin des ersten Pfarrers nach der Erhebung zur Pfarrei 1954.
Die Mitglieder gingen in diesen einhundert Jahren durch Höhen und Tiefen, aber sie füllten die Kirchengemeinde immer wieder mit Leben. Die Einweihung der Laurentius-Kirche im Jahre 1911 sei ein Zeichen der Hoffnung, verdeutlichte Dekan Karlhermann Schötz vom Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg.
Ein aufgegebener, zuletzt als Holz -und Kohleschuppen dienender Sakralbau wurde wieder als Kirche der evangelischen Gläubigen genutzt, die Jahrhunderte zuvor vertrieben worden waren. Sie waren in die Stadt zurückgekehrt. Laut Überlieferungen war die Situation der Kirchengemeinde zu allen Zeiten nicht leicht. Auch nach 100 Jahren hätten sich die Mitglieder viel vorgenommen. Mit dem Bau eines eigenen Gemeindehauses wollen sie ein kulturelles, geistiges Zentrum errichten.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (ohr) |
03.02.2012
| Netzcode: 3126906 | 43 Mal gelesen.
Nabburg
Gemeindezentrum fest im Blick
Laurentius-Kirche: Empfang im Jugendwerk - Scheck vom Bürgermeister - Beifall für Ökumene
Gutes Miteinander
Zur kirchenaufsichtlichen Genehmigung, so der Dekan, hätten viele durch guten Willen beigetragen. Wiederum müsse ein Stück harter Arbeit bewältigt werden. Zur Erreichung des Ziels werden die Glaubensgenossen, nämlich die Landeskirche sowie der Dekanatsbezirk mit seinen Gemeinden, nach Vermögen beitragen, gab Dekan Schötz als Ermutigung und Hoffnung mit auf den Weg,
Das geschwisterliche Miteinander stellte Dekan Strigl heraus. Er erinnerte an die gemeinsamen Segnungen und Gottesdienste sowie die Silvestertreffen mit dem Anstoßen auf ein gutes neues Jahr. Als Vision wünschte sich der Priester noch mehr Einheit und, dass beide Konfessionen weiter zusammenkommen - spontan setzte Applaus ein.
Bürgermeister Armin Schärtl sprach sich dafür aus, Aufgaben gemeinsam zu bewältigen. Als Projekt stehe die Marienkirche an. Das Stadtoberhaupt nahm Bezug zur lateinischen Redewendung "Cuius regio, eius religio", die besagte, dass der Herrscher eines Landes berechtigt war, für die Bewohner die Religion zu bestimmen. Vor 100 Jahren trug die evangelische Gemeinde zur Wiederbelebung der Laurentius-Kirche bei. Als Geschenk überreichte er einen Scheck. Historiker Josef Eimer, Wernberg-Köblitz, hat die Dokumentation "100 Jahre Evangelische Laurentiuskirche in Nabburg" - auch abgedruckt in "Heimat Nabburg" - verfasst. Er erläuterte einige bedeutsame Daten: 1809: Edikt Königs Max I. mit der Verankerung der Parität der Konfessionen oder 1940: Kauf des Gotteshauses vom Staat für 2000 Reichsmark. "Die Erhaltung der Laurentiuskirche, ein spätgotisches Juwel, ist ein bleibendes Verdienst der evangelisch-lutherischen Gemeinde", unterstrich der Sprecher. "Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn zu danken..." brachte der Kirchenchor unter der Leitung von Sabine Schneider beim Empfang zu Gehör.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Alle Sportarten in vorläufiger Raumplanung berücksichtigt - Jugendheim für Marktrat kein Thema
Dem einen ist das angepeilte Volumen der neuen Mehrfachhalle zu groß, dem anderen zu klein. Auf einem Nebenschauplatz möchte eine Interessengemeinschaft die Gemeinde in die Pflicht nehmen, das alte Jugendheim - Eigentum der Kirche - zu erwerben und zu sanieren. In den derzeit laufenden Diskussionen sieht Bürgermeister Georg Butz enormen "Klärungsbedarf".
mehr...
Etat geht mit 19:0 über den Tisch - Gesamtvolumen von über 17 Millionen Euro - "Bringt voran"
Bahn frei für einen der größten Haushalte der vergangenen Jahre: Über 17 Millionen Euro Gesamtvolumen umfasst der Etat, den der Stadtrat am Donnerstag einstimmig verabschiedete. Von "rundum zufrieden" bis "das bringt uns voran" reichten die Einschätzungen der Fraktionen über das Zahlenwerk.
mehr...
Matthias Egersdörfer mit "Ich mein"s doch nur gut" im voll besetzten Künstlerhaus
Lange Koteletten, das schüttere Haupthaar plattgedrückt, rotes Hemd und eine kropfige Trötenstimme: Das sind die Markenzeichen des Kabarettisten Matthias Egersdörfer, der am Donnerstag mit seinem Programm "Ich mein"s doch nur gut" im Oberpfälzer Künstlerhaus gastierte.
mehr...
Am 14./15. Juli in der Altstadt: "Z'Nappurch Marckt & Gaudium"
"Bei uns kribbelt es", drückt Bürgermeister Armin Schärtl die wachsende Vorfreude auf den nächsten Mittelalterlichen Markt aus. Sieben Wochen sind es noch hin bis zum Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli. "Der Markt steht zu 95 Prozent", weiß Organisationschef Karl Beer, dass das Gros der Vorarbeit inzwischen erledigt ist.
mehr...
Neues "Sales-and-Engineering-Center" für 3,5 Millionen Euro in Wackersdorf
3,5 Millionen Euro hat das Unternehmen "Gerresheimer Regensburg GmbH" in den Bau eines " Sales-and-Engineering-Centers" am Standort Wackersdorf investiert und ist nun in der Lage, dort Vertrieb, Technik und Verwaltung zusammenzulegen. Die weltweit agierende Firma beschäftigt in Wackersdorf 270 Mitarbeiter.
mehr...
Fast fünf Kubikmeter Wasser stürzen pro Sekunde die östliche Staumauer hinab. Am Eixendorfer See (Landkreis Schwandorf) wird diese Energie bald in Strom umgewandelt: An der Vorsperre im Bereich des Dorfes Hillstett ist der Einbau einer Turbine geplant, die bis zu 130 Kilowatt Leistung bringen soll.
mehr...
Vier Festspielvereine stellen sich und ihre Stücke in Neusath vor
Das Freilandmuseum in Neusath wurde am Sonntag zur großen Theaterbühne. Zu sehen waren Ausschnitte von verschiedenen Stücken aus dem gesamten Landkreis. Laiendarsteller aus Neunburg vorm Wald, Oberviechtach, Bruck und Bodenwöhr nutzten das Freilicht-Ambiente und freuten sich über die interessierten Zuschauer.
mehr...
Vorsperre Hillstett wird zum Kraftwerk: Turbinen-Einbau geplant - Bis zu 130 Kilowatt Leistung
Am Eixendorfer See werden die Weichen für eine verstärkte Nutzung der Wasserkraft gestellt. An der Vorsperre im Bereich Hillstett ist der Einbau einer Turbine geplant, die Strom für 200 Haushalte erzeugen soll. Regierungspräsidentin Brigitta Brunner wertete das Vorhaben als "Vorzeigeprojekt für die Oberpfalz".
mehr...
Wirtschaftsschule wirbt für ihr Kooperationsmodell - "Übungsfirma" in Betrieb
Erst sieben Schüler haben sich bislang für die künftige achte Klasse der Wirtschaftsschule am Standort Wackersdorf angemeldet. Zu wenig, um einen regulären Unterrichtsbetrieb aufnehmen zu können. Deshalb rühren Landkreis und Gemeinde wieder die Werbetrommel.
mehr...
Hans Kistler und das Orchester der Universität Regensburg begeistern mit Kammermusik
Einen besonderen Hörgenuss boten vierzehn Ausnahmemusiker, ein exzellenter Solist Hans Kistler und ein musikbegeisterter Dirigent Graham Buckland den "Freunden der Kunst" in der evangelischen Auferstehungskirche. Das Orchester der Universität Regensburg erfreute mit Kammermusik vom Feinsten.
mehr...