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Von (pz)  |  03.02.2012  | Netzcode: 3126882  |  496 Mal gelesen.
Waldsassen

Keine Lösung für Bergauer-Bau

Annähernd alle bisher noch verbliebenen Mitarbeiter sind am Mittwoch entlassen worden

Waldsassen. (pz) Im Foyer ist es dunkel, der Empfang verwaist. Über einem der Stühle der kleinen Sitzgruppe hängt eine Arbeitsjacke mit dem gelben "Bergauer"-Schriftzug". Doch viel gearbeitet wird in der Baufirma kaum mehr - weder im Bürohaus noch auf dem Bauhof.

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Der strahlend blaue Himmel über dem Bergauer-Bauhof vermittelt ein trügerisches Bild: Seit Mittwoch scheinen die letzten Hoffnungen auf eine Fortsetzung des Meister-Tochterbetriebs vergebens. Bild: pz
Der größte Teil der - bislang noch verbliebenen - Bergauer-Belegschaft ist am Mittwoch entlassen worden: Dies bestätigte am Mittwoch auf NT-Anfrage ein Sprecher des Insolvenzverwalters. "Trotz intensiver Bemühungen", wie es heißt, sei kein Übernehmer für die Bergauer Bau GmbH gefunden worden.

"Leider blieb somit keine andere Möglichkeit, als den Betrieb stillzulegen und alle Mitarbeiter zu entlassen", zitiert der Sprecher Insolvenzverwalter Hanns Pöllmann. "Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass die Mehrzahl von ihnen nach heutigem Stand bereits anderweitig beschäftigt sind oder die Option auf eine neue Stelle haben."

"Wir bleiben noch"



"Wir bleiben noch", so die beiden langjährigen Mitarbeiter, die am Donnerstag Vormittag im Bergauer-Bürohaus die Stellung halten - als Angestellte des Insolvenzverwalters, wie es hieß. In dessen Auftrag waren am Mittwoch zwei Leute vor Ort, um die Lage nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu sichten. Pöllmann selbst war, wie es heißt, zuvor ein einziges Mal in Waldsassen gewesen.

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