Von (dpa) |
03.02.2012
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Brüssel
Abzug aus Afghanistan eher 2013 als 2014
Verwirrung bei der Nato: USA und Frankreich drücken aufs Tempo
Brüssel. (dpa) Die Nato hat es plötzlich eilig. Bisher war Ende 2014 das Schlüsseldatum für die derzeit 130 000 Soldaten aus 50 Ländern, die unter Führung der Nato und oft gemeinsam mit Afghanen gegen die radikalislamischen Taliban kämpfen. Jetzt wird bei der Nato viel über das Jahr 2013 gesprochen.
"Unser Ziel ist, den ganzen Übergang 2013 zu beenden, und dann werden wir hoffentlich in der Mitte oder Ende 2013 in der Lage sein, einen Übergang von der Kampfrolle hin zu Ausbildung, Beratung und Unterstützung zu finden", sagte US-Verteidigungsminister Leon Panetta auf der Reise zur Tagung der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel.
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte nach Beratungen der Minister, es werde bis Ende 2014 noch Kampfeinsätze geben. Zu diesem Zeitpunkt solle wie beschlossen die Verantwortung für die Sicherheit vollständig an Armee und Polizei Afghanistans übergeben werden. "Wenn wir den Afghanen die volle Verantwortung für die Sicherheit ab Ende 2014 übertragen, dann müssen wir die letzten Provinzen einige Zeit vorher übergeben. Das könnte 2013 sein. Ich weiß es noch nicht."
Vor Beginn des Treffens hatte der Nato-Generalsekretär noch gesagt: "Wir erwarten, dass die letzten Provinzen Mitte 2013 an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben werden."
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03.02.2012
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Brüssel
Abzug aus Afghanistan eher 2013 als 2014
Verwirrung bei der Nato: USA und Frankreich drücken aufs Tempo
"Die allmähliche Übergabe wird den Rückzug der französischen Kampftruppen ab Ende 2013 möglich machen", hatte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wenige Tage zuvor erklärt - und damit für Verwirrung im Bündnis gesorgt. Ein Nato-Diplomat deutete Sarkozys Worte als Wahlkampfmanöver des um eine weitere Amtszeit kämpfenden Präsidenten.
Die USA fordern gleichzeitig mehr sicherheitspolitische Eigenständigkeit von Europa, sagte der Vorsitzende der Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. "Die USA erwarten, dass 500 Millionen Europäer die sicherheitspolitischen Herausforderungen in ihrer Region endlich selbst erledigen."
Ansbach verschont
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