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Von Andreas Royer  |  02.02.2012  | Netzcode: 3126850  |  849 Mal gelesen.
Sulzbach-Rosenberg

"Strukturpolitische Glanztat"

Viel Lob für Stahlgruber bei Einweihung des neuen Hochregallagers - 19 Millionen investiert

Sulzbach-Rosenberg. Mitten im Stahlgruber-Vertriebsgebiet ragt ein neues Industrie-Wahrzeichen über alle Baumwipfel. Mit dem Hochregallager 5 hat sich der renommierte Autoteile-Spezialist im Logistikzentrum in Unterschwaig für alle künftigen Aufgaben gewappnet. Am Dienstag feierte die große "Stahlgruber-Familie" die Einweihung der neuen 42,5 Meter hohen Halle, in der 25 300 Paletten Platz finden. Die Investition dafür belief sich auf rund 19 Millionen Euro.

Das mehr als 40 Meter hohe Hochregallager 5 ist
Das mehr als 40 Meter hohe Hochregallager 5 ist das neue Wahrzeichen im Industriepark Ost. Bild: gf
Andreas Schoene, Leiter des Logistikzentrums, führte bei der Einweihung an, dass Stahlgruber im Industriepark Ost mittlerweile mehr als 500 Beschäftigte zählt. In Fünf-Jahres-Schritten habe es hier immer wieder Ausbaustufen gegeben.

Rekord-Bauzeit



Das Hochregallager 5, das in rekordverdächtigen zwölf Monaten realisiert wurde, spiegle modernste Technik und Innovation wider. In diesem Zusammenhang galt Schoenes Lob auch dem langjährigen Planungspartner IWL, der durch Vorstand Ralph Ehmann bei der Feier vertreten war. Dieser revanchierte sich mit freundlichen Worten, verwies auf die langjährige fruchtbare Kooperation und hoffte augenzwinkernd auf die nächsten fünf Ausbaustufen.

Mit den zusätzlichen 25 300 Paletten-Stellplätzen habe Stahlgruber seine Lagerkapazität um 50 Prozent gesteigert. Insgesamt belaufe sich der Bestandswert des Logistikzentrums in Sulzbach-Rosenberg auf 62 Millionen Euro. Bei gegenwärtig fünf Hochregallagern gebe es einen idealen Mix aus dynamischen und statischen Kommissionierungssystemen (Mann zu Ware, Ware zu Mann) mit der konsequenten Multibelegung eines Artikels in mehreren Lagerbereichen. Dies mache die "Just-in-time-Lieferung" und die Zuverlässigkeit der Stahlgruber-Logistik möglich, informierte Schoene. Bürgermeister Gerd Geismann sprach der Firma Stahlgruber ein großes Kompliment aus. "Wir schätzen uns glücklich, dass sie damals zu uns gekommen sind und zur erfolgreichen Umstrukturierung einen großen Teil beigetragen haben." Die Ansiedlung des großen Logistikers sei eine strukturpolitische Glanztat gewesen. Geismann schloss deshalb die Initiativen von Freistaat, Bezirk und EU mit in seine Ausführungen ein. "Die Stadt gratuliert dankbar und höchst anerkennend zum beeindruckenden Hochregallager. Die enormen Investitionen dieses gewaltigen Baus haben die Lagerkapazität des Logistikzentrums erheblich gesteigert."

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