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Leserbriefe Mautflüchtlinge zerren am Geduldsfaden
Der Lückenschluss der Autobahn A 6 war ein Glücksfall für die mittlere Oberpfalz. Das werden mir die vorher stark belasteten Anwohner der B 14 sicherlich bestätigen. Die Entlastung durch die durchgehende A 6 registrieren alle Bewohner der Achse Wernberg-Hirschau. Daran besteht kein Zweifel und dafür sind wir den Entscheidungsträgern dankbar.
Nach wie vor aber erleben wir Hirschauer Tag für Tag einen unzumutbaren Lkw-Schleichverkehr zwischen Weiden und Hirschau. Auf dieser Staatsstraße sind so viele Mautflüchtlinge unterwegs, die werktags zwischen Hirschau und Amberg nachhaltig am Geduldsfaden zerren. Ich spreche nicht vom Frachtverkehr, der ab den Hirschauer Unternehmen seinen Ausgang nimmt. Dass daran ein unglaublich unflexibles Frachtverkehrsangebot der Deutsche Bahn Schuld trägt, erwähne ich nur am Rande.
Ich ärgere mich über die zahlreichen Lastzüge, die über Kohlberg und Hirschau Richtung A 6 unterwegs sind. Dazu gehören beispielsweise Brummis aus dem Weiherhammerer Industriegebiet. Diese könnten ebenso gut den Weg über die A 93 in Weiden nehmen. Aber solange man seitens der Stadt Hirschau dem tatenlos zusieht, wird sich wohl nichts ändern.
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