Trotz lange milden Winters schnellt Arbeitslosigkeit im Januar in die Höhe - Dennoch günstiger als im Vorjahr
(ch/nt) Im Januar steigt die Arbeitslosigkeit im Landkreis saisonbedingt stets an. Das Jahr 2012 macht da keine Ausnahme, wie die Agentur für Arbeit mitteilte. Demnach stieg die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Hauptagentur Schwandorf, der im Wesentlichen den Landkreis umfasst, von Dezember auf Januar um rund 670 oder rund ein Drittel an. Insbesondere Arbeitnehmer mit Außenberufen des Bau- und Baunebengewerbes sowie teilweise in der Forstwirtschaft meldeten sich arbeitslos.
Die Arbeitslosenquote kletterte laut Agentur von 2,9 Prozent im Dezember auf 3,9 Prozent im Januar. Im Januar des vergangenen Jahres lag die Quote noch bei 4,5 Prozent.
Mitte Januar waren im Schwandorfer Hauptagenturbezirk 2760 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Januar des vergangenen Jahres sank die Arbeitslosigkeit, und zwar um rund 470 Gemeldete oder 15 Prozent.
Im Laufe des Januars meldeten sich rund 1350 Arbeitnehmer arbeitslos, 490 mehr als im Dezember, jedoch 150 Personen oder zehn Prozent weniger als im Januar des Vorjahres. "Die günstige Witterung und die Inanspruchnahme des Saisonkurzarbeitergeldes, vor allem im Baugewerbe, federten den Januar-Anstieg der Arbeitslosigkeit ab. Unabhängig vom Saisongeschehen sorgt die gute Konjunktur weiter für eine stabile Beschäftigungslage", sagte der Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann.
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31.01.2012
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Schwandorf
Saisonbedingte Spitze auch in diesem Jahr
Trotz lange milden Winters schnellt Arbeitslosigkeit im Januar in die Höhe - Dennoch günstiger als im Vorjahr
Der regionale Arbeitsmarkt ist weiterhin von hoher Dynamik und Bedarf der Wirtschaft an Arbeitskräften gekennzeichnet. Insbesondere für gut qualifizierte Arbeitskräfte bestehen gute Chancen auf Beschäftigung. Der gestiegene Bestand an gemeldeten freien Stellen zeigt aber auch, dass sich die Deckung des Bedarfs an Arbeitskräften immer schwieriger gestaltet und in einigen Bereichen Engpässe bei Fachkräften bestehen.
Die Arbeitgebernachfrage ließ laut Agentur im Januar keine ausgeprägten Schwerpunkte erkennen. Neben dem Bereich der Personaldienstleister, die vorwiegend Fachkräfte aller Fachrichtungen sowie Maschinenbediener für das produzierende Gewerbe suchten, bezog sich die Nachfrage auf den Handel (Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk, Kassierer, Filialleiter), Gesundheitswesen (Pflegefachkräfte in der Alten- und Krankenpflege), Transportgewerbe, Hotels und Gaststätten (Servicepersonal, Fachkräfte für die Küche), kaufmännische Fachkräfte, Fachkräfte des produzierenden Gewerbes, wie Anlagenmechaniker, Elektroniker, Werkzeugmechaniker, Kfz-Mechatroniker. Im Dienstleistungsbereich wurden beispielsweise medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte gesucht.
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Schwandorf
Saisonbedingte Spitze auch in diesem Jahr
Trotz lange milden Winters schnellt Arbeitslosigkeit im Januar in die Höhe - Dennoch günstiger als im Vorjahr
Infolge der günstigen Witterung wurden bereits frühzeitig Arbeitnehmer im Bau- und Baunebengewerbe nachgefragt.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften entwickelte sich von Dezember auf Januar saisonbedingt rückläufig. Betriebe und Verwaltungen meldeten im Januar rund 320 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote, um 60 Angebote oder 17 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres jedoch stieg die Zahl der neu gemeldeten Stellenangebote um 25 Offerten an.
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