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Nürnberg
Teens im Visier der Branche
Spielwarenmesse in Nürnberg eröffnet - 100 Aussteller mehr als 2011
Nürnberg. (we/dpa) Das Spielzeug ist klassisch, die Technik modern: Bei Märklin wird die Eisenbahn via Mobiltelefon gesteuert. Einer der Trends bei der weltgrößten Spielwarenmesse, die am Dienstagabend in Nürnberg eröffnet wurde.
Die Messebetreiber haben diesmal die etwas älteren Kinder im Visier. "Toys for Teens" ("Spielzeug für Jugendliche") lautet bei der Messe 2012 das Motto. Messe-Vorstandsvorsitzender Ernst Kick sagte unserer Zeitung, dass dieser Zielgruppe allein in Deutschland ein jährliches Budget von 50 Millionen Euro zur Verfügung stehe. Die Teenager würden dabei nicht nur zu Konsolen greifen, 60 Prozent mögen klassische Spiele wie Monopoly. Der gebürtige Weidener Kick zeigt sich zur Eröffnung sehr zufrieden mit der 63. Messe: "Die Hallen sind ausverkauft. Wir haben fast 100 Aussteller mehr in diesem Jahr." Die sich abschwächende Weltkonjunktur mache ihm keine Sorgen: "Wir haben bei der letzten Krise schon bewiesen, dass wir krisenfest sind." Statt eines Einbruches habe der Markt damals zugelegt.Auf der Messe präsentieren vom 1. bis zum 6. Februar fast 2800 Aussteller aus 62 Ländern ihre Puppen, Brettspiele und Laufräder. Erneut werden rund 80 000 Fachbesucher aus aller Welt in Franken erwartet. Insgesamt werden in den Hallen mehr als eine Million Produkte zu sehen sein. Etwa 70 000 davon sind Neuheiten: Die Spielwarenbranche ist extrem dynamisch, etwa die Hälfte aller Angebote bleibt weniger als zwei Jahre auf dem Markt.
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