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Von Alexander Pausch  |  30.01.2012  | Netzcode: 3121780  |  76 Mal gelesen.

Säbelrasseln als Teil des politischen Fingerhakelns

Kommentar von Alexander Pausch

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Griechische Spezialitäten. Karikatur: Tomicek
Der Besuch des Teams der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in Iran gilt wieder einmal als letzter Versuch der Diplomatie im Konflikt um das iranische Atomprogramm. Dabei darf man getrost annehmen, dass trotz der martialischen Sprüche aus Teheran und den zweideutigen Botschaften aus der israelischen Regierung kein Waffengang bevorsteht.

Das Säbelrasseln ist Teil des Populismus' von Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit dem dieser versucht, sich und seinem politischen Flügel vor den Parlamentswahlen 2012 beziehungsweise den Präsidentenwahlen 2013 Gehör zu verschaffen. Denn seine Verbündeten, die rechtsislamistischen Gruppen, haben ihm den Rücken gekehrt. Wie wenig ernstgemeint das Säbelrasseln aber ist, zeigt die reibungslose Fahrt der US-Flugzeugträger durch die Straße von Hormus.

Auch die Berichte über eine wachsende Bereitschaft in Israel, das vom Westen im Iran vermutete Atomwaffenprogramm zu stoppen, dienen dazu, dem Westen, allen voran den Europäern, in der Sanktionsfrage Beine zu machen. Bis auf weiteres gilt: Verhandlungen und Sanktionen haben das iranische Atomwaffenprogramm mehr verzögert, als dies ein Militäranschlag nach Auskunft der Befürworter je erreichen könnte.

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