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Von Alexander Pausch  |  28.01.2012  | Netzcode: 3120584  |  141 Mal gelesen.

Sparzwang bestimmt Pläne für US-Abzug aus Europa

Kommentar von Alexander Pausch

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Griechische Galeere. Karikatur: Tomicek
Die Verringerung der amerikanischen Truppen in Europa, des militärischen Fußabdrucks, wie Verteidigungsminister Leon Panetta dies nennt, hat sich seit langer Zeit abgezeichnet. Spätestens als im April 2011 von Washington in Abweichung von der Empfehlung des wenige Monate zuvor veröffentlichten Quadrennial Defense Review der Abzug von einer der vier Heeresbrigaden verkündet wurde, war klar, dass der Sparzwang und nicht die Wünsche der Militärs die Richtschnur ist.

Angesichts des steigenden US-Sparzwangs und der Ankündigung des Pentagon-Chefs, auch die militärische Infrastruktur in den USA, das heißt die Standorte, überprüfen zu wollen, sollte niemand mit einer Ewigkeitsgarantie für die US-Basen in Europa rechnen.

Auf rund 500 Millionen Euro beziffert die US-Garnison Grafenwöhr den Betrag, der jährlich von ihr und den Soldaten ausgegeben wird. Wenn der Neustädter Landrat Simon Wittmann davon ausgeht, dass etwa 400 Millionen Euro in die Oberpfalz fließen, ist dies eher konservativ geschätzt. Gleichwohl zeigt dieser Betrag, was bei Änderungen der US-Stationierung auf dem Spiel steht.

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