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Auch Teilzeit-Ausbildung möglich
Was Firmen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf tun können - AOK als Vorbild
Amberg. (tk) Der Nachwuchs und die Arbeit sind vor allem für junge Mütter oft nur schwer unter einen Hut zu bekommen. Das Amberger Bündnis für Familie hat deswegen einen Preis für Firmen ausgelobt, die sich um die Vereinbarkeit verdient machen. In der Kategorie bis 250 Mitarbeiter gewann zuletzt die AOK-Direktion, deren Personalchef Günter Uhr gestern Interessierten erklärte, was in einem Betrieb alles getan werden kann."Es kann nicht jeder kommen und gehen, wann er will", gab Uhr vor etwa 50 Zuhörern zu, aber bei der AOK in Amberg gebe es 83 Teilzeit-Mitarbeiter, für die 58 verschiedene Arbeitszeitmodelle kreiert worden sind. "Ich kann um 6.45 oder um 8.30 Uhr kommen. Je nachdem, wie ich es benötige. Wenn das im Team abgesprochen ist, ist das kein Problem", sagte Uhr, der auch davon sprach, dass Mütter oder Mitarbeiter, die Angehörige pflegen, bis zu drei Stunden Mittagspause machen dürfen. Wer will, könne sich bei der AOK seine Stelle mit einem Kollegen teilen. Uhr berichtete von einem konkreten Fall, in dem die eine Angestellte bis Mittwochmittag arbeitet und die Kollegin am Nachmittag für den Rest der Woche übernimmt. Als nächstes wolle die AOK eine Neuerung anpacken. Die Ausbildung in Teilzeit, für Frauen, die während der Lehre schwanger werden: "Ich weiß nicht, ob wir's mal brauchen, aber wir bereiten es vor."
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