Von Thomas Kosarew |
24.01.2012
| Netzcode: 3115269 | 104 Mal gelesen.
Nur in der
Kommentar von Thomas Kosarew
Theorie perfekt
In der Theorie klingt das alles sehr gut. Die Zahl der Krippenplätze soll bis zum September 2013 von jetzt 66 auf 270 steigen. Doch das würde bedeuten, dass die Angebote für unter Dreijährige in nur eineinhalb Jahren vervierfacht werden. Möglich, dass das funktioniert. Muss es auch, denn der Bedarf wächst. Schon jetzt tüfteln die Leiterinnen an Lösungen, um möglichst vielen Familien die Chance zu geben, ihr Kind betreuen zu lassen. Platz-Sharing heißt ein mögliches Modell. Ein Kind kommt vormittags und bleibt bis Mittag, ein anderes übernimmt bis zum Nachmittag. Dadurch war es möglich, 66 Kinder auf 63 Plätzen unterzubringen. Doch die Grenze ist erreicht.
Jetzt müssen weitere Gruppen hinzukommen und das werden sie auch. Jedoch: Die Zeit drängt. Sehr sogar. So sehr, dass Außenstehende den Eindruck gewinnen könnten, Amberg wolle die Vorgabe der Regierung quasi auf den letzten Drücker erfüllen. Dabei wäre es auch anders, zügiger gegangen. Als es um die Senioren ging, war Amberg bestens vorbereitet. Seit mehr als zehn Jahren gibt es ein dezentrales Altenheimkonzept, das sukzessive umgesetzt worden ist. Bei den Jüngsten der Gesellschaft aber hat Amberg diese Möglichkeit verschlafen.
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Die Krippenplätze, die jetzt in Planung sind, könnten längst existieren. Vorausgesetzt, es hätte ein dezentrales Kinderkrippenkonzept gegeben. Das ist noch immer nicht in Sicht. Denn trotz der bald 270 Plätze werden zum Beispiel Gailoh und Schäflohe trotz der Neubaugebiete weiße Flecken auf der Krippen-Karte bleiben. Von der Innenstadt, in der viele junge Mütter arbeiten, mal ganz zu schweigen.
Im Blickpunkt
Referenten stehen
im Mittelpunkt
Amberg. (ass) Auch wenn er bereits zum 1. Januar seine Arbeit aufgenommen hat, muss der neue Baureferent Markus Kühne noch offiziell vereidigt werden. Dies geschieht am kommenden Montag um 17 Uhr in der nächsten öffentlichen Stadtratssitzung im Großen Rathaussaal. Kühne ist aber nicht der einzige Referent, um den es an diesem Tag geht. Ebenfalls auf der Tagesordnung findet sich die Wahl des Leiters des Referat für Umwelt, Verbraucherschutz, Ordnung und Recht. Die Nachfolge für Otto K. Dietlmeier hatte sich ja relativ schwierig gestaltet.
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Innerhalb der "normalen" Tagesordnung geht es unter anderem um die Vorstellung des integrierten Klimaschutzkonzepts, das Professor Markus Brautsch von der HAW ausgearbeitet hat. Weiter erhalten die drei Preisträger den Umweltpreis 2011 der Stadt Amberg verliehen.
Nach dem Bauausschuss muss nun noch der Stadtrat darüber entscheiden, ob die geplante Westumfahrung von Kümmersbruck ohne Querung der Vils in die Bayernwerkstraße einmünden kann.
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