Starke Zweifel an der perfekten Marketing-Strategie der Windkraft-Befürworter
Erneut greift ein Leser das Thema Windenergie auf:
Wir wissen nicht wohin und wofür, aber schnell muss es gehen. Jedenfalls haben es unsere politischen Vorturner wieder meisterhaft verstanden, Zwietracht unter der Bevölkerung zu säen. Da der normale Bürger sich nach Eintracht sehnt und das Wort "Energiewende" wohl schon nicht mehr hören kann, leiten unsere Politiker daraus eine Akzeptanz der Bürger ab. Es ist auf alle Fälle eine perfekte Marketing-Strategie: "Saubere Energie, Bürgerwind-Anlagen, Wertschöpfung in der Region halten". Da kann man doch nicht dagegen sein.
Lehrt nicht die Finanzkrise gerade, die Finger von Finanzprodukten zu lassen, die man nicht versteht? Wenn sogenannte Experten unseren Kommunalpolitikern nur alles genau erklären, bekommen viele schon Euro-Zeichen in den Augen. Die Pleiten in der Solarindustrie sprechen eine andere Sprache. Dabei wurden in diese unwirtschaftlichste Stromgewinnung seit dem Jahr 2000 bereits 80 Milliarden gepumpt und dem Verbraucher aus der Tasche gezogen. Wurden nicht die größten Fehlentwicklungen in der Vergangenheit mit ideologisch geprägter Planwirtschaft und Subventionen erreicht? Genau das ist aber die sogenannte Energiewende. Sie wird nun nachhaltig gerade von der CSU vertreten.
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21.01.2012
| Netzcode: 3113421 | 119 Mal gelesen.
Starke Zweifel an der perfekten Marketing-Strategie der Windkraft-Befürworter
Ein Herr Freidhager, seines Zeichens Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, träumt schon von der "Aufstockung des Waldes, um dann im Obergeschoss der ihm anvertrauten Natur Geld zu ernten" ( sinngemäßes Zitat anlässlich der Inbetriebnahme eines Windparks). Bei der Ostbayernkonferenz der CSU in Weißenstadt sagte kürzlich Landwirtschaftsminister Helmut Brunner: "Wenn alle an einem Strang ziehen, dann werden die Metropolregionen künftig erstmals auf Strom aus dem ländlichen Raum angewiesen sein. Das erhöht die Chance, neue Arbeitsplätze zu schaffen und Grund und Boden wertvoller zu machen."
Über soviel Aktionismus und Unsinn besteht über nahezu alle Parteigrenzen hinweg - einschließlich Bund Naturschutz - weitgehendes Einvernehmen. Und unsere einmalige unverbaute Landschaft, unser nahezu einziges kostbares Gut, hat fast keine Lobby mehr. Es ist ein historisches Versagen der CSU, die Widersprüche von grüner Ideologie mit Verspiegelung, Vermaisung und Verspargelung unserer Landschaft nicht aufzuarbeiten. Wenigstens hat unser Landrat gesagt: "Die Energiewende darf nicht nur bei uns stattfinden".
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21.01.2012
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Starke Zweifel an der perfekten Marketing-Strategie der Windkraft-Befürworter
Gas, das in Russland nutzlos abgefackelt wird, könnte einen Großteil unseres Stromes noch ganz lange erzeugen. Alle Leitungen wären auch schon da. Aber da kauft man den Oberpfälzern leichter ihre einmalige Landschaft mit ein paar Subventions-Silberlingen ab. Von einem Windkraft-Gürtel um München und Nürnberg hat man auch noch nichts gehört, denn da wären die meisten Leitungen ebenfalls schon vorhanden.
Wenn man dann noch weiß, wie die heimische Wasserkraft, welche ja weitgehend Grundlast-fähig ist, von den Stromkonzernen benachteiligt wurde und jetzt auch wieder nicht zum Zuge kommt, weil grüne Ideologien das verhindern, obwohl ein naturverträglicher Ausbau kein Problem wäre, dann darf man berechtigte Zweifel an dieser "Energiewende" haben. Auch wenn Herr Weiger von einem Mitgliederzulauf für seinen Bund Naturschutz schwärmt, ich werde diesen Verein, der gerade seinen Offenbarungseid auf seine ursprünglichen Ideale leistet, nach fast 30 Jahren verlassen.
Johannes Stich, 95688 Friedenfels
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Susanne
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