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21.01.2012  | Netzcode: 3113135  |  243 Mal gelesen.

Abstand weit unter 1000 Metern

Zu den Kümmersbrucker Windkraftplänen (Nachbar mach ernst)

Richard Gaßner hat recht: Wenn die vier von der Gemeinde Kümmersbruck geplanten Windkraftanlagen auf Amberger oder Freudenberger Gemeindegebiet lägen, müsste der Standort ebenfalls intensiv geprüft werden. Diese Prüfung ergäbe, dass der Abstand zur Wohnbebauung in Krumbach und Raigering weit unter 1000 Metern liegt. In erster Linie betrifft das die Schallimmission. Wer's nicht glaubt, möge sich selbst den Eindruck verschaffen und in Witzlricht hören, was da auf die Anwohner zukommt. Bei normalen Windverhältnissen am Ortsrand von Hainstetten (etwa 1000 Meter) hört sich dieser Lärm an wie ein Mähdrescher. Nur ernten diese Windkraftanlagen das ganze Jahr, Tag und Nacht. Bei Ostwind wird dieser Lärm auch in Amberg zu hören sein. Bleibt noch der Unterschied der Technik. Die für Krumbach geplanten Anlagen sind im Gegensatz zu denen in Witzlricht mit einem Getriebe ausgerüstet und somit noch lauter. Wenn man nun berücksichtigt, dass von den Kümmersbrucker Anlagen bisher noch keine in Betrieb ist, stellt sich die Frage, auf welcher Basis ein Schallimmissions-Gutachten erstellt wird!

Franz X. Kölbl, Raigering

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Kommentare
Matthias Knab  |  30.01.2012 09:30 Uhr

Sehr geehrter Hr. Kölbl,

das von Ihnen bei Hainstetten wahrgenommene Geräusch stammt höchstwahrscheinlich nicht von den Windkraftanlagen, sondern (ebenfalls derzeit rund um die Uhr laufenden) Schneekanonen rund um den Rotbühl-Sender. Diese hören sich tatsächlich an wie Mähdrescher.
In Hainstetten sind unsere Anlagen praktisch nicht hörbar.

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