Zum Leserbrief von Sebastian Kitta und Harald Gollwitzer:
Mit Verwunderung haben wir den Leserbrief des Flosser JU-Vorsitzenden Sebastian Kitta und dem stellvertretenden Flosser CSU-Vorsitzenden Harald Gollwitzer zum Thema "ZENO eG" gelesen. Wir Genossenschaftsvorstände stellen uns die Frage, wie diese beiden beurteilen können, dass die "Umsetzung leider nicht optimal gelungen" sei? Und wie sie dazu kommen, zu behaupten, dass die entscheidenden Positionen "besetzt" worden seien?
In der Gründungsversammlung am 19. Dezember 2011 in Störnstein wurden die Grundlagen der Genossenschaft von 36 anwesenden Versammlungsteilnehmern unter der Leitung des Genossenschaftsverbandes geschaffen, und das auf demokratischer Grundordnung. Hier waren Kitta und Gollwitzer aber gar nicht anwesend. Wohl aber meinen die beiden, kritisieren können, dass die "entscheidenden Positionen" besetzt worden seien. Hätten sie bei der öffentlichen Versammlung teilgenommen, dann hätten sie Demokratie erleben dürfen und sich an den Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat auch beteiligen können. Die Wahl zum Aufsichtsrat erfolgte geheim.
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20.01.2012
| Netzcode: 3111887 | 165 Mal gelesen.
Leserbrief
Eine weitere falsche Behauptung ist, dass man es in der Genossenschaft nicht geschafft haben soll, Privatpersonen oder Institutsvertreter ein größeres Mitsprachrecht zu geben. Richtig ist hingegen, dass neben den demokratisch durchgeführten Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat, die Versammlungsteilnehmer nach den Regularien des Genossenschaftsverbandes öffentlich die Gelegenheit erhalten haben, durch Mitwirkung und Übertragung von Aufgaben und Tätigkeitsfeldern innerhalb der Genossenschaft aktiv zu werden.
In der öffentlichen Versammlung glänzten Kitta und Gollwitzer durch Abwesenheit, erdreisten sich aber jetzt zu einer Kritik, der jegliche Grundlage fehlt, in der Öffentlichkeit miese Stimmung zu machen. In dieses Muster der beiden Parteipolitiker passen auch die Sätze über das 50. Mitglied der Genossenschaft. Es darf doch wohl jeder Privat- und juristischen Person unbenommen bleiben, bei der Genossenschaft Mitglied zu werden - unabhängig davon was er/sie ist, was er/sie arbeitet und wer er/sie ist. Das wird auch weiterhin das Credo der Bürger-Energiegenossenschaft bleiben.
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Leserbrief
Dass sich in Bezug der Mitgliederliste bei Kitta und Gollwitzer die genannten Fragen aufdrängen, in der unterschwellig Manipulation mäandert, ist schlichtweg eine Unterstellung. Der Vorstand der Bürger-Energiegenossenschaft verwehrt sich gegen solch unqualifizierte Kritik.
Boris Damzog, VorstandLudwig Gürtler, VorstandBürger-EnergiegenossenschaftZENO eG
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Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
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