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18.01.2012  | Netzcode: 3108713  |  476 Mal gelesen.
Rumpelt:

"Ohne den Hausherrn geht gar nichts"

Telefon-Aktion zum Glasfasernetz: Leser haben viele Fragen - Telekom-Projektleiter Hahn: "100 Mal schneller als DSL"

Rumpelt:. Amberg. (tk) Drei Experten, zwei Stunden, ein Thema - der Ausbau des Glasfasernetzes in Amberg. 54 Leser unserer Zeitung nutzten am Montagabend die Chance, Verantwortliche der Telekom mit ihren Fragen zu löchern. Der erste Anrufer klingelte bereits 20 Minuten vor Beginn durch. Danach waren Projektleiter Bernd Hahn, Olaf Rumpelt und Richard Süß im Dauereinsatz. Eine der häufigsten Fragen war: "Woher weiß ich, ob mein Haus im Ausbaugebiet liegt?"

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Jeder Kunde bekommt seine eigene Glasfaserleitung in die Wohnung. Deswegen müssen auch im Haus Glasfaserleitungen verlegt werden.
Die Antwort gab Projektleiter Hahn aus Bayreuth: "Im Internet kann unter www.telekom.de/glasfaser individuell überprüft werden, ob das Haus im Ausbaugebiet liegt. Auch wenn das nicht der Fall ist, kann man aktiv werden und sich auf der Homepage in eine Interessentenliste eintragen."

Die AZ hat die Fragen von allgemeinem Interesse zusammengefasst:

Warum soll ich mich jetzt entscheiden, ob ich einen Glasfaser-Anschluss haben möchte?

Der Aufbau des neuen Glasfasernetzes kostet Millionen. Nur wenn die Immobilienbesitzer und die Kunden die Deutsche Telekom unterstützen, kann sie in Amberg das hochmoderne Datennetz ausbauen.

Was ist für Immobilienbesitzer der Vorteil von Glasfaserkabeln?

Mit dem Glasfaseranschluss macht man eine Immobilie auf viele Jahre hinweg zukunftssicher. Sie lässt sich einfacher vermieten oder verkaufen. Glasfasern bieten nicht nur sehr hohe Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde. Sie sind außerdem resistenter gegen Störungen und altern kaum. Der Anschluss ist also eine Infrastruktur-Entscheidung für die nächsten 40 bis 50 Jahre.

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