Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) legt nach Geschäftsrückgängen die Axt bei seiner Belegschaft an. Voraussichtlich rund 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis Herbst 2014 verlassen. Bislang hat HP weltweit rund 349 000 Beschäftigte.
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Weitere Investitionen angekündigt - In der Schweiz droht Millionenstrafe
China ist auch für BMW der wichtigste Markt weltweit. Angesichts des ungebrochenen Autobooms im Reich der Mitte verdoppeln die Münchner mit einem zweiten Werk nun auch ihre Produktionskapazitäten auf dem größten Automarkt der Welt auf 200 000 Fahrzeuge.
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Unternehmen beurteilten aktuelle Lage und Aussichten deutlich schlechter - Institut hält an Prognose fest
Die Euro-Krise hat die deutsche Wirtschaft eingeholt. Nach einem starken Jahresauftakt brach die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Mai ein: Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel überraschend stark
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Europäischer Gerichtshof: Goldhase von Lindt & Sprüngli ist keine Marke
Lindts goldverpackter Schokohase mit rotem Halsband ist keine Marke. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag entschieden. Die Richter wiesen damit endgültig eine Klage
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Von (dpa) |
17.01.2012
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Berlin
Der echte Test kommt erst noch
Euro-Schuldenkrise: Nun ist auch noch die Bonität des Rettungsfonds EFSF in Gefahr
Berlin. (dpa) Nach der Abstufung von Euro-Staaten wie Frankreich ist auch die Top-Bonität des milliardenschweren Rettungsfonds EFSF in Gefahr. Zwar beteuerte die Bundesregierung, die Finanzierung des Fonds sei sicher. Doch Finanzkreise hielten es für möglich, dass der EFSF seine erstklassige Bewertung verlieren könne.
Säuft der Euro ab? Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht keine Notwendigkeit für höhere Absicherungen für den Rettungsschirm. Bild: dpa
Die Märkte reagierten am Montag recht gelassen, dass Standard & Poor's (S&P) am Freitag - als erste der drei großen Ratingagenturen - die Bonität von insgesamt neun Euro-Ländern herabgestuft hatte. Frankreich besorgte sich sogar zu sehr günstigen Zinsen frisches Kapital.
Aus Sicht der Bundesregierung muss sich durch den Bonitätsverlust auch nichts am Volumen des aktuellen Hilfsfonds EFSF ändern. "Es gibt (...) keinerlei Handlungsbedarf", erklärten Regierungssprecher am Montag in Berlin. Schon gar nicht beim dauerhaften Rettungsschirm ESM, der bereits im Juli und damit ein Jahr früher starten soll, und wegen seiner anderen Finanzierungsstruktur mit Barkapital robuster gegenüber Urteilen zur Kreditwürdigkeit sei.
Höhere Garantien?
Weil damit nur noch vier Euro-Staaten - neben Deutschland die Niederlande, Finnland und Luxemburg - über die S&P-Höchstnote verfügen, dürfte auch der EFSF sein "AAA"-Top-Rating verlieren. Das könnte die Handlungsfähigkeit bei der Geldbeschaffung einschränken. Um das zu verhindern, müsste entweder der Umfang möglicher Hilfskredite reduziert werden oder die Euro-Länder müssten den Fonds mit höheren Garantien absichern. Spannung verspricht deswegen eine Geldmarktauktion des EFSF an diesem Dienstag.
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Berlin
Der echte Test kommt erst noch
Euro-Schuldenkrise: Nun ist auch noch die Bonität des Rettungsfonds EFSF in Gefahr
Allerdings sieht Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) keine Notwendigkeit für höhere Absicherungen: "Für das, was der EFSF in den nächsten Monaten an Aufgaben hat, reicht der Garantierahmen bei weitem aus", sagte er im Deutschlandfunk. Das S&P-Urteil zweifelt Schäuble aber an. "Ich glaube nicht, dass Standard & Poor's wirklich begriffen hat, was wir in Europa schon auf den Weg gebracht haben."
Auch die EU-Kommission lässt kein gutes Haar an dem Schritt. "Ich denke, die Ratingagenturen sollten die beispiellosen Maßnahmen der Regierungen besser miteinrechnen", kritisierte Binnenmarktkommissar Michel Barnier. Ein Kommissionssprecher monierte, der Entzug der Bestnote käme zu einem "eigenartigen" Zeitpunkt, da es vergangene Woche gute Nachrichten gegeben habe. Weil viele Euro-Länder wie Frankreich, Italien und Spanien zuletzt weitgehende Spar- und Reformschritte eingeleitet hätten, sei der Schritt ungerechtfertigt.
Aufatmen gab es in Frankreich: Trotz des "AAA"-Verlustes konnte sich die zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft 8,59 Milliarden Euro frisches Geld an den Finanzmärkten leihen. Die Zinsen für die kurzfristigen Geldmarktpapiere sanken sogar im Vergleich zur letzten Versteigerung.
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Berlin
Der echte Test kommt erst noch
Euro-Schuldenkrise: Nun ist auch noch die Bonität des Rettungsfonds EFSF in Gefahr
Die erste richtige Nagelprobe nach der Herabstufung steigt allerdings am Donnerstag, wenn Paris noch einmal mehr als neun Milliarden Euro bei Investoren einsammeln will. Dann geht es um Anleihen mit einer teilweise deutlich längeren Laufzeiten, die mehr Vertrauen in die langfristige Bonität eines Landes erfordern.
Die Ratingagentur Moody's kündigte indes an, Frankreich vorerst nicht herabzustufen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Montag unter Berufung auf einen Moody's-Bericht. Eine Entscheidung werde im Rahmen einer Evaluation aller Eurostaaten bis Ende März fallen. Die dritte Ratingagentur Fitch hatte schon am vergangenen Dienstag bekanntgegeben, dass binnen Jahresfrist nicht mit einem Verlust der Spitzenbonitätsnote "AAA" zu rechnen sei.
Streiks in Griechenland
Eine weitere schwere Woche steht Griechenland ins Haus: Die Troika der internationalen Helfer prüft den Fortschritt bei den Sparmaßnahmen und die Verhandlungen mit den Gläubigern über den Schuldenschnitt gehen in die entscheidende Phase. Gleichzeitig wollen die Gewerkschaften Athen lahmlegen. Sie riefen zum ersten Streik im neuen Jahr auf - vor allem die U-Bahn der Hauptstadt solle betroffen sein.
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