Nicht geschenkt, sondern hart erarbeitet: "Made in Germany"
Kommentar von Stefan Zaruba
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| Rating-Wahn. Karikatur: Tomicek |
Mit Erfolg haben sich inzwischen Branchen kleiner und kleinster Regionen die Herkunftsbezeichnung ihrer Produkte schützen lassen - vom Parma-Schinken bis zu den Spreewälder Gurken und einem Gebäck namens Meißner Fummel. Teichwirte der Region haben den Oberpfälzer Karpfen geadelt. Ausgerechnet "Made in Germany", das Vorbild aller erfolgreichen Herkunftsprädikate, vom Markt zu nehmen, wäre ein Treppenwitz gewesen. Und ganz nebenbei in der EU gegen die größte Volkswirtschaft kaum durchzusetzen.
Ein Wapperl allein bringt noch nicht viel. Wie der Oberpfälzer Karpfenzüchter müssen auch die deutschen Exporteure das Vertrauen der Kunden in die Qualität immer wieder neu erfüllen. Auch weil ihnen das gelingt, steht die Wirtschaft trotz Euro-Krise so gut da. Die jüngsten Ausfuhrstatistiken und die Jahreszahlen der Autohersteller kennen nur Superlative. Eben Erfolgsgeschichten "made in Germany".
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