Von (tk) |
12.01.2012
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Raigering
Raigeringer Klage gegen Funkmast
Telekom soll erst Ergebnisse der Prüfung von Alternativen offenlegen - "Setzen auf Menschlichkeit"
Wenn wir in diesem Bereich seltene Tiere hätten, Fledermäuse oder etwa bunte Frösche, hätten wir größere Chancen, den Mast zu verhindern.
Für die Stadt Amberg ist der Fall erledigt. In der Woche vor Weihnachten hat die Verwaltung den Bau eines 15 Meter hohen Sendemastes inmitten des Krumbacher Landschaftsschutzgebiets genehmigt. Das wollten die Gegner unbedingt verhindern, die jetzt rechtliche Schritte einleiten. "Wir haben fristgerecht Klage erhoben", bestätigte am Donnerstag Sprecher Dr. Siegfried Meyer auf Nachfrage unserer Zeitung.
Seit die Deutsche Funkturm-Gesellschaft im Mai vergangenen Jahres den Antrag für das Vorhaben am Talweg 3 gestellt hatte, pochte Meyer mit seinen Unterstützern Oliver Maier und Herbert Schwantner auf die sachgerechte Prüfung von alternativen Standorten. "Das ist nach wie vor unser Ziel", sagte Meyer im Namen der Raigeringer, die mit ihrer Klage vorerst verhindert haben, dass die Baugenehmigung rechtskräftig wird.
Bereits im Herbst hatten die Funkmast-Gegner mehrere Ersatzgrundstücke vorgeschlagen, die laut eines Telekom-Sprechers unter die Lupe genommen und als nicht optimal bewertet worden sind. Damit aber geben sich Meyer und Co. nicht zufrieden. Sie hätten gerne den detaillierten und vor allem schriftlichen Beweis, dass die von der Betreibergesellschaft erwähnten Untersuchungen überhaupt stattgefunden haben.
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Raigering
Raigeringer Klage gegen Funkmast
Telekom soll erst Ergebnisse der Prüfung von Alternativen offenlegen - "Setzen auf Menschlichkeit"
"Übermächtiger Gegner"
Einen entsprechenden Antrag hatte die SPD im Dezember wenige Tage vor der Erteilung der Baugenehmigung gestellt. Darauf beruft sich jetzt Siegfried Meyer, der zugibt, mit der Klage Zeit gewinnen zu wollen, damit die Alternativen "ehrlich geprüft" werden können. Über die Erfolgsaussichten, den Bau tatsächlich verhindern zu können, sagt der Beschwerdeführer, der Doktor der Rechtswissenschaften ist: "Wir haben es natürlich mit einem übermächtigen Gegner zu tun und kämpfen mit stumpfen Waffen. Aber wir hoffen auf eine einvernehmliche Lösung und setzen dabei auf die Menschlichkeit."
Hoffen auf Stadträte
Darauf legt Siegfried Meyer besonderen Wert, denn aus Vergleichsfällen und als Jurist weiß er: "Wenn wir in diesem Bereich seltene Tiere hätten, Fledermäuse oder etwa bunte Frösche, hätten wir größere Chancen, den Mast zu verhindern. So aber geht es leider nur um Menschen." Der Freudenberger, der unweit des geplanten Mast-Standorts ein Eigenheim baut, hofft nun auf die Unterstützung von Naturschutzverbänden und der Politik: "Entsprechende Anträge sind ja bereits gestellt."
Am 27. November vergangenen Jahres hatten die Grünen, die Freien Wähler und die ÖDP gefordert, die von den Funkmast-Gegnern vorgeschlagenen Alternativstandorte zu prüfen. Im Dezember zogen dann die Sozialdemokraten mit der Bitte nach, die Ergebnisse dieser Untersuchungen auch offenzulegen. (Angemerkt)
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Mich würde mal interessieren wer diese raigeringer sind, ich wohne auch dort und habe kein Netz als Telekom Kunde
Motto: keine Angabe
(Lieblings)-Webseite: Keine Angabe