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Von Thomas Kosarew  |  11.01.2012  | Netzcode: 3100585  |  107 Mal gelesen.

Viel Lärm

Kommentar von Thomas Kosarew

um nichts



Es waren schwere Geschütze, die Dr. Klaus Ebenburger im Oktober vergangenen Jahres auffuhr. Die Freien Wähler und die Grünen, die so gerne eine gemeinsame Fraktion wären, würden schon seit Monaten von der Stadt hingehalten. Die zuständigen Stellen hätten "ewig" keine Rücksprache mit der Regierung der Oberpfalz genommen, Referent Gerhard Bauer habe das Ganze sogar "verschleppt". Als eben jener hochrangige Verwaltungsbeamte im November aber den Vorschlag unterbreitete, getrennt voneinander zu Fraktionen werden zu können, gab es keinen Jubelschrei.

Stattdessen kündigte Grünen-Stadtrat Helmut Wilhelm emotionslos an, die Alternative zu prüfen und zu einem späteren Zeitpunkt eine Erklärung abgeben zu wollen. Die steht bis jetzt jedoch aus. Auch nach acht Wochen haben Freie Wähler und Grüne nicht mitgeteilt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen.

Dem neutralen Beobachter drängt sich nun unweigerlich der Eindruck auf, dass sehr viel Ärger um nichts fabriziert worden ist. Denn tatsächlich würde sich der Fraktionsstatus nicht qualitativ auf die Arbeit im Stadtrat auswirken. Die Sitzverteilung im Rathaus würde sich nicht ändern und auch die Zusammensetzung der vorberatenden Gremien bliebe wie sie ist.

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