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Von Alexander Pausch  |  29.12.2011  | Netzcode: 3089331  |  151 Mal gelesen.

Das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge wackelt

Kommentar von Alexander Pausch

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"Bei den heutigen Goldpreisen ..." Karikatur: Tomicek
Es ist nicht zum ersten Mal, dass Zahlen über magere Renten und Warnungen vor drohender Altersarmut die Runde machen. Mal sind es, so wie jetzt, diejenigen, die vorzeitig in Ruhestand gehen müssen, mal sind es diejenigen, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen müssen, und mal sind es die Geringverdiener, die als dramatisches Beispiel für Altersarmut ins Feld geführt werden.

Ohne Zweifel wird die Lage dieser Rentner durch die Einführung der Rente mit 67 verschärft. Denn der Arbeitsmarkt trägt der Anhebung der Altersgrenze noch immer nicht im erforderlichen Maß Rechnung. Dies belegen die Analysen der Deutschen Rentenversicherung alle Jahre aufs Neue.

Zudem steht angesichts der schon seit Jahren andauernden Finanzkrise das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge auf tönernen Füßen. Bei sinkenden Nominalzinsen, steigenden Inflationsraten und dramatisch volatilen Börsen ist es schier unmöglich, jene Renditen zu erzielen, die benötigt würden, um das gesetzlich vorgesehene Sinken der Rente aus dem Umlagesystem auszugleichen.

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