Für Nordkoreas Nachbarn ist Stabilität das oberste Gebot
Kommentar von Alexander Pausch
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| Mal hören, wie der Neue tickt ... Karikatur: Tomicek |
Doch was nach den Ergüssen bunter Skandalblätter klingt, ist bitterer Ernst. Denn viele dieser Berichte befeuern die Befürchtungen der Nachbarn. So kann es nicht überraschen, dass Südkorea seine Truppen in Alarmbereitschaft versetzt hat. Zumal dort, auf der Insel Yeonpyeong, vor gut einem Jahr nordkoreanische Artilleriegranaten einschlugen. Damals, so heißt es, habe sich der junge Thronfolger seine ersten Sporen verdient.
Angesichts des nordkoreanischen Atomprogramms setzen der Patron China ebenso wie Russland, die USA und die übrigen Nachbarn Nordkoreas auf Stabilität, das heißt die Wahrung des Status quo. Doch darüber wird das bittere Los der Menschen in dem armen und abgeschotteten Land vergessen.
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