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Von Alexander Pausch  |  20.12.2011  | Netzcode: 3080140  |  139 Mal gelesen.

Für Nordkoreas Nachbarn ist Stabilität das oberste Gebot

Kommentar von Alexander Pausch

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Mal hören, wie der Neue tickt ... Karikatur: Tomicek
Manche Gerüchte über den designierten nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un erinnern eher an die Fantasien Hollywoods als an verlässliche Berichte über eine der brutalsten Diktaturen der Welt. So soll sich der Sohn des verstorbenen Diktators Kim Jong Il eigens einer Schönheitsoperation unterzogen haben, um seinem seit langem verstorbenen Großvater, dem geliebten "Großen Führer" Kim Il Sung, ähnlicher zu sehen.

Doch was nach den Ergüssen bunter Skandalblätter klingt, ist bitterer Ernst. Denn viele dieser Berichte befeuern die Befürchtungen der Nachbarn. So kann es nicht überraschen, dass Südkorea seine Truppen in Alarmbereitschaft versetzt hat. Zumal dort, auf der Insel Yeonpyeong, vor gut einem Jahr nordkoreanische Artilleriegranaten einschlugen. Damals, so heißt es, habe sich der junge Thronfolger seine ersten Sporen verdient.

Angesichts des nordkoreanischen Atomprogramms setzen der Patron China ebenso wie Russland, die USA und die übrigen Nachbarn Nordkoreas auf Stabilität, das heißt die Wahrung des Status quo. Doch darüber wird das bittere Los der Menschen in dem armen und abgeschotteten Land vergessen.

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