Von Thomas Kosarew |
19.12.2011
| Netzcode: 3078440 | 128 Mal gelesen.
Punktsieg
Kommentar von Thomas Kosarew
für die CSU
Sechs Jahre lang immer wieder die gleichen Fragen: Warum kauft die Stadt das ehemalige Forum nicht? Will sich Manfred Reichholf an der Immobilie nur bereichern? Wann geht es an der Bahnhofstraße endlich weiter? Jetzt ist aber plötzlich Bewegung in die Sache geraten. Die SPD forderte einen Runden Tisch (AZ berichtete), um mit allen Beteiligten nach Lösungen zu suchen. Wenig später zog die CSU nach und ließ Martina Dietrich die Planungen von 15 Architektur-Studenten vorstellen.
Es scheint fast so, als seien die beiden großen Parteien in einen Ideen-Wettstreit eingestiegen. Wenn dem so sein sollte, geht der Punktsieg an die CSU. Während die SPD erst noch reden will, präsentieren die Christsozialen die ehemalige Baureferentin in neuer Funktion. Das ist gut so, denn Martina Dietrich hat Kontakte und Ideen, die neue Aspekte wie den Teilabriss liefern. Verwunderlich ist nur, dass sich Dietrich während ihrer Zeit an der Spitze des Baureferats mit dem ehemaligen Forum nie in einen erwähnenswerten Zusammenhang gebracht hat.
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Von Thomas Kosarew |
19.12.2011
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Punktsieg
Kommentar von Thomas Kosarew
Der Blick muss jetzt aber in die Zukunft gerichtet sein, um nicht sechs weitere Jahre voller quälender Fragen zu erleben. Die Ergebnisse der Architektur-Studenten müssen natürlich in den Stadtrat, vorher aber auf den Schreibtisch von Manfred Reichholf. Ohne ihn geht gar nichts voran. Ohne seine Zustimmung dürfen die Amberger nicht einmal einen Fuß in die Immobilie setzen.
Hintergrund
Auch Reichholf
um Lösung bemüht
Amberg. (tk) Außer der Preisliste des Friseurs, der abgedeckten Fleischwaren-Theke und Kassen-Schildern erinnert nur noch eine Winterschlussverkauf-Werbung an die Zeiten, in denen im Kaufhaus Forum Leben herrschte. "Es ärgert uns, dass wir hier nicht weiterkommen", sagte Bürgermeister Michael Cerny, als er sich mit anderen CSU-Mitgliedern von Hausmeister Helmut Forster durch die Immobilie führen ließ. Der "letzte Mohikaner", der im Auftrag von Eigentümer Manfred Reichholf die Führung übernahm, versicherte, dass sein Chef alles unternehmen werde, um in Absprache mit der Stadt zu einer Lösung zu kommen.
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