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Von (do)  |  08.12.2011  | Netzcode: 3065868  |  475 Mal gelesen.
Eschenbach

Krankenhaus ist unersetzlich

Schließungspläne: Auch Hausärzte schlagen Alarm - "Es entsteht eine Behandlungswüste"

Eschenbach. (do) "Rettet das Krankenhaus Eschenbach!" Diesen Appell richten die Hausärzte aus dem westlichen Landkreis Neustadt/WN an die Verantwortlichen. Für gute Medizin sei auch ein gutes Krankenhaus notwendig, erklärten die Allgemeinmediziner bei einer Ärztefortbildung am Montagabend.

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Die niedergelassenen Ärzte wissen ihre Patienten in der Eschenbacher Einrichtung gut versorgt. Kein einziges Argument zur Schließung des Hauses sei deshalb gerechtfertigt, betonte die Ärzteschaft.

Gleichzeitig erinnerten die Mediziner an die Beteuerungen der Kliniken-AG-Vertreter Professor Dr. Manfred Hausel (Ärztlicher Direktor) und Christian Stadler (Regionalleiter) zur Bestandssicherung des Hauses. Besonders die vollmundigen Versprechungen Hausels stoßen den Hausärzten sauer auf.

Vorwurf: Vertrauensbruch



In seiner Eigenschaft als Prokurist und Vorstandsmitglied hatte Hausel ihnen erst vor wenigen Wochen bei einem Fachvortrag im Krankenhaus Eschenbach versichert: "Wir brauchen das Vertrauen der niedergelassenen Mediziner. Dafür können sich Hausärzte und Patienten auf uns verlassen!" Mit diesem Vertrauensbruch sei die bisher gute Zusammenarbeit in Frage gestellt, betonten die Teilnehmer übereinstimmend.

Die angekündigte Radikallösung durch den Aufsichtsrat stößt bei ihnen auf Unverständnis. "Das Klinikum Weiden ist hoffnungslos überlastet", wissen die Hausärzte aus vielen Rückmeldungen ihrer Patienten. Und Dr. Thomas Arnold musste als Notarzt des Öfteren erkennen: "Die Patienten warten stundenlang."

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