Parkstein
Energiewende Marke Eigenbau
Professor Markus Brautsch skizziert bei der CSU lokale Versorgungskonzepte
"Wie können Kommunen im ländlichen Raum auf die Herausforderung der Energiewende reagieren?", fragte Professor Markus Brautsch in seinem Vortrag, den er auf Einladung der CSU hielt. Der Leiter des Instituts für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden erklärte seinen Ansatz rund 40 Zuhörern im SV-Sportheim.Für ein schlüssiges Konzept sei zunächst der Bedarf an elektrischer Energie und thermischer Energie und der Kraftstoffverbrauch der privaten Haushalte, Wohnungsbauunternehmen, der Industrie und des Großgewerbes zu ermitteln.
Breiten Raum nahmen die Betrachtungen zur Energieeffizienzsteigerung und -einsparung in den kommenden Jahren ein. Dabei spielen demografische und regionalplanerische Aspekte eine Rolle.
Das lokale Angebotspotential an erneuerbaren Energien umfasst Windkraft, Biomasse (Holz, Abfallbiomasse, Biogas, Pflanzenöl), Photovoltaik, Solarthermie und die Geothermie. Um dies effizient zu nutzen, bedürfe es möglicherweise Wärmeverbundnetzen und Nahverbundlösungen, Netzverträglichkeitsprüfungen und natürlich einer ehrlichen Kostenberechnung.
Zum Vergleich zeigte der Redner sechs interessante Energieversorgungsvarianten für Nahwärmeverbundlösungen mit der jeweiligen Investitionskostenprognose sowie den jährlichen Ausgaben und Einnahmen auf.
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