Stadtmaus ohne Angst vor "Wilder Jagd"
Spannende Erlebnisführungen durch die Regensburger Altstadt
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| Die "Stadtmaus" bietet wieder spannende Erlebnisführungen. |
Die Advents- und Weihnachtszeit steckt voller Bräuche wie sonst keine andere Phase des Jahres. Wer genauer wissen will, wo all die Traditionen eigentlich herkommen, der ist bei der Erlebnisführung "Von Raunacht und Weihnacht" der Kultur- und Veranstaltungsagentur "Stadtmaus" genau richtig.
Üppiges Weihnachtsmahl
Bei der Führung durch die Regensburger Altstadt erfahren die Teilnehmer zum Beispiel, was Santa Claus und Weihnachten eigentlich miteinander zu tun haben und warum der Heilige Nikolaus so besonders verehrt wird. Weihnachtsgans und Adventskranz beispielsweise, die heutzutage ganz selbstverständlich zu Weihnachten gehören, sind erst in den letzten 100 Jahren zum Brauch geworden. Im Mittelalter war die Mettensau, auch "Weihnachter" genannt, Hauptbestandteil des üppigen, fetten Weihnachtsmahles, das in den frühen Morgenstunden des 25. Dezembers nach einer mehrstündigen Christmette im Kreise der Familie verspeist wurde.
Damit war die vorweihnachtliche Fastenzeit beendet, die man sich heute kaum mehr vorstellen kann - denn wer kann in der Adventszeit den duftenden Lebkuchen und Plätzchen widerstehen?
Angst vor "Wilder Jagd"
In früheren Jahrhunderten waren die Tage vor und nach Weihnachten auch eine von Aberglauben geprägte Zeit. Gerade auf dem Land, wo die Wege weit und dunkel waren, fürchteten sich die Menschen vor bösen Geistern.
Vor allem in den zwölf Raunächten galt es, sich vorsichtig zu verhalten: Vom Abend des 25. Dezember bis zum 6. Januar hatten die Menschen Angst vor den Geistern der Wilden Jagd, die durch die Luft fahren und jeden mitreißen, der ihnen begegnet.
Danach Glühwein
In der "Stadtmaus"-Führung erfährt man, wie man sich vor der "Wilden Jagd" schützen kann und so unbeschadet durch die Raunächte kommt. Am Ende des eineinhalbstündigen Rundgangs lädt der Gasthof "Alte Linde" auf eine Tasse Glühwein ein.
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