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Angemerkt
Die nächste
Geduldsprobe
Jede Diskussion über Friedhöfe muss sensibel und pietätvoll geführt werden. Das zeigte sich erst im Sommer dieses Jahres, als sich die Stadträte im Hauptausschuss leise Gedanken über die vielen Gräberlücken machten. Die Lösung damals: Teile des Katharinen- und Dreifaltigkeitsfriedhofs dürfen in Grünflächen umgewandelt werden. Das soll aber nicht über die Köpfe der Amberger hinweg geschehen.
Eine ähnlich wohlbedachte Herangehensweise hätten sich viele Bürger auch gewünscht, als es um den neuen Gehweg im Katharinenfriedhof ging. Dass vor einem Jahr die Bauarbeiter ausgerechnet kurz vor Allerheiligen anrückten und der Eingang am Fiederbach deswegen an einigen Tagen von 7.30 bis 17.30 Uhr geschlossen war, verstanden damals die wenigsten.
Die Erklärung der Stadt, es handle sich um eine Testphase, beruhigte die Gemüter, die sich nun wieder erhitzen. Ein Jahr später folgt die nächste Geduldsprobe. Aus zeitlichen Gründen werde es leider 2012. Ein schwacher Trost für alle, die unter den aktuellen Umständen zu leiden haben.
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