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Angemerkt
Hoffen auf ein
Tausendstel
Als Wilhelm Koch vor genau sieben Jahren bei einer Bürgerversammlung sein Konzept für ein Amberger Luftmuseum präsentierte, galt er zunächst als Fantast, im besten Fall als Visionär. Die Stadt bevorzugte damals die Variante, die Kämmerei in das ehemalige Vorgeschichtsmuseum umziehen zu lassen. Erst dank eines SPD-Antrags schaffte es das Vorhaben in die vorberatenden Gremien und letztlich auch in den Stadtrat.
Wilhelm Koch ist es also gewohnt, gegen Windmühlen zu kämpfen und sie auch zu besiegen. Jetzt muss er wieder verbal schwer bewaffnet ins Feld ziehen und Alarm schlagen. Nach dem Brand vom 25. Juli fehlen 30 000 Euro. Geld, das ein Verein, der von der Hand in den Mund lebt, nicht haben kann. Zumindest der Kulturausschuss hat erkannt, wie wichtig das Luftmuseum für Amberg ist. In der morgigen Sitzung soll darüber beraten werden, wie die Marke "Luftkunstort Amberg" stärker verankert werden kann und welche weitergehenden Werbemaßnahmen von Erfolg gekrönt sein könnten.
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