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Amberg
Kritik an Stolperfalle für Radler
Gemeinsamer Ortstermin von SPD und ADFC in Ammersricht - Gefährliche Situation geschaffen
Amberg. (ben) "Diese Gefahrenstelle muss weg. Und zwar umgehend", darin waren sich Teilnehmer eines Ortstermins an der Ecke Bayreuther/Hirschauer Straße am Freitag einig. Eingeladen hatte die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Stadtverbands, Elke Schlatmann-Wellnhofer. Sie war von Anliegern auf die für Radler nicht nur recht undurchsichtige, sondern auch gefährliche Situation vor der Ammersrichter Filiale der Sparkasse aufmerksam gemacht worden. Die SPD will dazu nun einen Antrag einreichen.
Mit der Ansiedlung des Lidl-Marktes und der Zweigstelle des Geldinstitutes an der Hirschauer Straße änderte sich das Bild für Radfahrer an dieser Stelle. Wo einst der ausgewiesene Radweg Richtung Kirche und Schule weiterlief, wird die Fahrspur heute am Ein- und Ausgangsbereich der Sparkasse unterbrochen von grauem Pflaster mit schwarzen Querstreifen bis hin zur Straße. Dazu gesellen sich ein neu gepflanzter Baum, ein überdimensionaler Blumentopf und ein Betonpfeiler.Service und Stolperfalle
Zusätzlich entstanden drei Pkw-Stellflächen in einer neuen Haltebucht - zwischen Lidl-Parkplatz und Hirschauer Straße -, wohl gedacht für Kunden der Sparkasse, die mal nur eben zum Geldautomaten eilen. Dieser Service für Autofahrer entpuppt sich wegen hoher Bordsteine zusehends als Stolperfalle für Radler.
"Diese Bucht ist mir ein Dorn im Auge", bekannte SPD-Stadtverbandsvorsitzender Martin Seibert vor Ort - wohlwissend, dass er selbst einst im Stadtrat für die komplette Neugestaltung in diesem Bereich votiert hatte. "Aber man muss Fehler zugeben können und sie dann beheben." In ein ähnliches Horn stieß ADFC-Vorsitzender Karl Wellnhofer, der dafür eintrat, "die erhöhte Unfallquelle abzubauen".
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