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Amberg
Großes Netz mit vielen Löchern
Fahrradclub will "logischen Lückenschluss" bei Radwegen - "Konzept fehlt generell"
Amberg. (eik) Es geht nicht darum, mit großem finanziellen Aufwand völlig neue Routen für Radler anzulegen. Karl Wellnhofer, der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), fordert vielmehr, das, was schon vorhanden ist, zu optimieren. Dafür müsse man nicht viel Geld in die Hand nehmen. Obwohl es auf Ambergs Radwegen einiges zu tun gebe: An vielen Stellen "fehlt der logische Lückenschluss", kritisiert Wellnhofer - mit Blick auf Radwege, die abrupt enden oder ihre Nutzer auf Umwege zwingen.
Wellnhofer hat dafür zwei plakative Beispiele parat. Nummer eins: Die Lücke in der direkten Radweg-Verbindung zwischen Landratsamt/Wingershofer Tor und der Hochschule (HAW). Momentan sind Radler, die in diese Richtung wollen, gezwungen, zweimal die Straße zu überqueren - beim Wingershofer Tor, um dann ihren Weg auf dem Radweg durch die Allee, vorbei am Max-Reger-Gymnasium, fortzusetzen, um dann bei der HAW erneut die Straßenseite zu wechseln.Ärgerlich und unlogisch
Ärgerlich. Und vor allem unnötig und auch unlogisch für den Radler, findet der ADFC-Vorsitzende. Er plädiert dafür, den Radweg auch auf der anderen Straßenseite, also am Josefshaus entlang, weiterzuführen. Dies erfordere keine kostspieligen Baumaßnahmen, sondern nur eine Markierung auf dem vorhandenen Gehweg. Mehrfach hatte der ADFC dies schon beantragt. Ohne Erfolg. Begründung der Verkehrsbehörde: An der kleinen Treppe am Josefshaus gibt es eine Engstelle auf dem ansonsten ausreichend breiten Bürgersteig. Wellnhofer lässt das nicht gelten. Die Straßenverkehrsordnung lasse trotz solcher Engstellen sehr wohl Radwege zu. Etwa den, der unter der Bahnbrücke in der Regensburger Straße markiert wurde.
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