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Amberg
Vogelperspektive, vor Farbe sprühend
Ruth Welnhofers"Flug in den Himmel über Amberg"
Zeughaus und Stadtbrille, Rathaus und Martinsturm - die Amberger Wahrzeichen sind nicht neu. Aber Ruth Welnhofer macht etwas ganz Neues daraus. Sie betrachtet die Postkartenmotive aus der Vogelperspektive, sie überfliegt sie mit den Augen, sie findet die richtige Perspektive und Technik, hält reale Situationen in dynamischen Zeichnungen fest und zaubert dann aus Acryl auf Leinwand großformatige Bilder.Die Farben sprühen, die Linien und Flächen spiegeln eine Eigendynamik wider, die neugierig macht. Plätze und Straßen sind belebt, von Menschen, mit Autos oder Marktständen. Die Vils schlängelt sich durchs Bild und der Betrachter verfolgt gespannt die Straßenzüge, erkennt Häuser und Bauwerke.
Spontanrealismus nennt man diese Art zu malen, erläutert die Künstlerin. "Neben der Perspektive ist diese Maltechnik neu. Ich habe sie auch von hoch oben mitgebracht, nämlich von der Alpinakademie in Ramsau am Dachstein. Dort lernte ich den Begründer des sog. "Spontanrealismus" kennen, den sehr bekannten österreichischen Maler VOKA. Von ihm konnte ich die Technik lernen, so dass sie jetzt in Amberg und damit auch in Deutschland erstmals personell vertreten ist." Darauf ist die Künstlerin schon stolz! Auch auf die positive Resonanz, die sie bisher erfahren hat. Immerhin habe der "Luftkunstort Amberg" jetzt auch die passenden Bilder aus der Luft.
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