Von (cog) |
27.07.2011
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Sulzbach-Rosenberg
"Es kommen keine neuen Familien"
Liberales Gespräch der FDP Sulzbach-Rosenberg mit Miriam Gruß und Klaus Breil
Sulzbach-Rosenberg. (cog) Der Bürgermeisterkandidat der FDP/FWS Achim Groth und der Kreisvorsitzende Reinhard Ott hatten zum "Liberalen Gespräch" eingeladen. Es kamen nicht nur zahlreiche Mitglieder von FDP und FWS sowie interessierte Bürger, sondern auch Miriam Gruß, die Generalsekretärin der FDP Bayern und familienpolitische Sprecherin der FDP Bundestagsfraktion sowie der energiepolitische Sprecher Klaus Breil.
3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein (links) führte Miriam Gruß, die Generalsekretärin der FDP Bayern und familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion (Dritte von links) durch die Stadt. Mit dabei waren der Kreisvorsitzende Reinhard Ott, Schriftführer Prof. Dr. Georg Groth, Bürgermeisterkandidat Achim Groth, Sylvia Ott und Stadtrat Karl-Heinz Kreiner. Bild: cog
3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein führte die Gäste zusammen mit den Stadträten Karl-Heinz Kreiner und Brigitte Munker durch die Stadt. Er zeigte ihnen das Rathaus und die Synagoge: "Unsere wichtigste Baustelle momentan". In der Historischen Druckerei J. E. v. Seidel warf Gruß nach der Anleitung von Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer sogar die Druckmaschine an. Gruß freute sich, einen Eindruck von der Stadt zu gewinnen und zu erleben, was hier geleistet wird. Denn, wie sie sagte, "sonst komme ich in eine Stadt, gehe in ein Lokal und fahre nach drei Stunden wieder ab."
Den Zuzug fördern
Nach dem Stadtrundgang sprachen die Politiker im Bayerischen Hof über das aktuelle Thema der FDP/FWS: "Die Altstadt erhalten - den Zuzug fördern".
In seiner Eröffnungsansprache erläuterte Groth, dass wegen der sinkender Bevölkerung die Verschuldung der Stadt verringert werden müsse. "Wir brauchen intelligente Organisation und mehr ehrenamtliches Engagement", stellte er fest. Gerade auch das besondere Flair der Herzogstadt lag ihm am Herzen.
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27.07.2011
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Sulzbach-Rosenberg
"Es kommen keine neuen Familien"
Liberales Gespräch der FDP Sulzbach-Rosenberg mit Miriam Gruß und Klaus Breil
Sanierung geht voran
Die Stadt mit ihren Innenhöfen und Gärten habe viel mehr Grün, als die Straßen erahnen lassen. Auch die Sanierung alter Häuser komme voran und werde in vielen Fällen von der Stadt unterstützt, aber die Einzelmaßnahmen reichen nicht aus: "Es fehlt an jungen Familien, die hierher ziehen wollen." Von hoher Wichtigkeit sei es deshalb, Familien zu unterstützen und Familiengründungen zu fördern.
Gruß führte aus, dass in Deutschland 187 Milliarden Euro für die Förderung der Familie ausgegeben werden, das habe aber nicht zu mehr Geburten geführt. Die Bundesregierung habe in vielen Einzelmaßnahmen versucht, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. So wurde untersucht, ob durch mehr haushaltsnahe Dienstleistungen Frauen entlastet werden können. Hilfen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern die Entscheidung für ein Kind. Gefördert werde die Aus- und Weiterbildung, die auf Menschen mit Berufserfahrung zugeschnitten ist und auf aktuelle Nachfragen schnell reagiert.
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27.07.2011
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Sulzbach-Rosenberg
"Es kommen keine neuen Familien"
Liberales Gespräch der FDP Sulzbach-Rosenberg mit Miriam Gruß und Klaus Breil
Steuern und Schulden senken
Die familienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion verteidigte das Ziel der FDP, die Steuern sowie Sozialabgaben zu senken und zugleich Schulden abzubauen: "Bei den hohen Mehreinnahmen muss beides möglich sein, damit sich für die Bürger Anstrengung und Mehrarbeit lohnen!"
Mit Breil, einem Fachmann für Energiepolitik, diskutierten die Politiker die Energiewende. Er sei der Meinung, dass nach dem Abschalten der Kernkraftwerke die Stromversorgung in Bayern nicht mehr sicher sei. "Bei Windrädern sind die zu erwartenden Erträge im Landkreis gering.
Die Wasserkraft, lange vernachlässigt, müsse gefördert werden." Positiv seien die vielen Photovoltaikanlagen, aber auch hier könne es Risiken und Probleme geben, glaube er.
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