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Auerbach
"Maria ist auch eine Auerbacherin"
Der Kölner Erzbischof Joachim Meisner feiert ein Pontifikalamt auf dem Pinzigberg
Auerbach. (swt) Unter einem strahlend blauem Himmel zelebrierte der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner am Sonntag das Pontifikalamt auf dem Pinzigberg. Vor der idyllisch gelegenen Kapelle feierte der hohe kirchliche Würdenträger die Messe mit vielen Gläubigen, die zum Teil zu Fuß den beschwerlichen Weg auf die Waldlichtung gegangen waren.
In seiner Predigt sprach der Kardinal über die Mutter Gottes, der im Monat Mai in der katholischen Kirche besonders gedacht wird. Er beschrieb sie als bescheidene Frau, die sich für die Armen und Bedürftigen einsetzte. Sie zeigte sich auch in der Gegenwart besonders dann den einfachen Menschen, wenn die Not am größten war, so vor 153 Jahren in Lourdes und vor 94 Jahren in Fatima. "Maria ist auch eine Auerbacherin. Auf sie können wir uns immer verlassen."Das Feuer neu entfachen
Meisner rief dazu auf, wieder mehr zu beten, da er besonders in Europa die Tendenz zu gottlosem Leben sehe. "Europa ist in Gefahr, sich abzukoppeln. Euthanasie und Abtreibung nehmen zu, das Leben wird nicht mehr gewürdigt. Wir haben mehr Särge als Taufen!" Er bat die Gläubigen, nicht nachzulassen und das Gebet und den Glauben wieder in den Mittelpunkt des Lebens zu rücken. "Maria 2011 heißt: Rückt das Feuer des Glaubens wieder in die Mitte und entfacht es von neuem!"
Zur Gabenbereitung überreichten Abordnungen aus dem kirchlichen Leben Symbole an den Kardinal. Richard Lehner von der Marianischen Männerkongregation brachte einen hölzernen Rosenkranz mit. Hildegard Wieber und Herbert Appl übergaben für den Dekanatsrat die Ikone der Gebetsstaffel und eine Kerze.
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