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18.05.2011  | Netzcode: 2804406  |  870 Mal gelesen.
Pörtl:

"Böhmischer Lausbub" erinnert sich

Professor Dr. Klaus Pörtl liest am Sonntag in Eschenbach aus seiner fiktionalen Autobiografie

Pörtl:. Eschenbach. (do) In den ersten Volksschuljahren waren Lehrer für ihn ein "Narrenkabinett", für deren "doofe" Hausaufgaben er keinerlei Motivation empfand. Bei einer noch so kleinen Unruhe gab es Tatzen eines "widerlichen Steißtrommlers", erinnert sich Professor Dr. Klaus Pörtl. Eine wohlbeleibte Lehrkraft bekam von dem Dreikäsehoch schon mal den unrühmlichen Titel "fette Qualle" verpasst.

Niemand ahnte damals in den Nachkriegsjahren, die geprägt waren von Mangelwirtschaft, Hunger und Not, dass aus dem rotzfrechen "Schmolzdackl", wie ihn seine Schulkameraden provokant nannten, ein Universitäts-Vizepräsident, ein Volksschauspieler und später, schon im gereiften Alter, auch noch ein Schriftsteller werden sollte. Heiter-gelassen, gespickt mit vielen Erinnerungen an turbulente Kindheitstage, skizziert Klaus Pörtl unter dem Pseudonym Klaus R. Walter die gestrenge Welt und den Schabernack seiner Kinder- und Jugendjahre.

Am Sonntag, 22. Mai, wird der Buchautor wie so oft in sein geschätztes Eschenbach zurückkehren. Pörtl ist eingeladen, an der Stätte seiner jugendlichen Streiche anlässlich des Künstlermarktes und des Pfarrfestes im "Geschenke- und Kunsthaus" Kleber am Karlsplatz aus seinem Werk "Ein böhmischer Lausbub" vorzulesen. Vorab gab er dem "Neuen Tag" ein Interview.

Herr Professor, haben Sie noch Verbindungen zu Eschenbach?

Ja freilich. Eschenbach ist quasi meine zweite Heimat. Jedes Jahr, wenn auch oft nur für ein paar Tage, komme ich immer wieder gerne nach Eschenbach.

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