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(Hintergrund)
Mit Herz und Hirn für Südbrasilien
Praktische Hilfe aus Raum Schwandorf für Indigene - Kontakte laufen über evangelische Kirche
(Hintergrund). Schwandorf. Seit 35 Jahren bestehen Beziehungen zwischen dem evangelischen Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg und der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien. An dieses Jubiläum wird heuer mit verschiedenen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Orten, auch im Landkreis Schwandorf, erinnert. Wichtig ist hierbei vor allem die Beziehung zum evangelischen Indianermissionsrat Comin.
Seit 1982 existiert ein Kontakt zu dem evangelischen Indianermissionsrat Comin. In diese 1994 zu einer Partnerschaft erweiterte Beziehung sind die im indigenen Gebiet Guarita im Bundesstaat Rio Grande do Sul lebenden Indigenen vom Volk der Kaingang eingeschlossen.Rund 28 000 Indigene
Die heute noch lebenden 28 000 Angehörigen dieses Volkes verteilen sich auf vier Bundesstaaten im Süden Brasiliens. Allein im südlichsten Bundesstaat Rio Grande do Sul sind 14 abgegrenzte Gebiete den Kaingang zugewiesen. Das Kaingang-Territorium Guarita ist sowohl hinsichtlich der Fläche von 23 406 Hektar als auch der Bevölkerungszahl (1038 Familien mit 7500 Menschen) das größte aller bestehenden Kaingang-Gebiete. Eingerechnet sind dabei auch 44 in Guarita ansässige Guarani-Familien mit 300 Personen.
Wichtig für die Helfer ist es, den Indigenen Ansätze zu vermitteln, wie sie aus körperlicher und wirtschaftlicher Not herauskommen. So gab es beispielsweise vor einigen Jahren Todesfälle von Kindern wegen Unterernährung. Hier wurden von Comin Erfolge erzielt, die mit der Gesundheitsberatung für Mütter mit unterernährten Kindern zu tun haben.
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