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Von (lg)  |  26.02.2011  | Netzcode: 2699437  |  144 Mal gelesen.
Oberviechtach

Junge Tüftler auf Erfolgsspur

Zwei Regionalsiege bei "Jugend forscht - Gefährliche Stifte und Folie

Oberviechtach. (lg) Drei Siebtklässler des Ortenburg-Gymnasiums (OGO) nahmen neben weiteren 200 Schülern und Auszubildenden am 16. Regionalwettbewerb der Oberpfalz von "Jugend forscht/Schüler experimentieren" in Neumarkt teil. Vertreten waren die sieben Fachbereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik.

Beim Wettbewerb wird jeweils in zwei Altersgruppen gewertet: "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" für Jugendliche unter 15 Jahren. Seit Oktober letzten Jahres haben die Drei vom OGO mit ihren frei gewählten Themen experimentiert. Ansgar Dirscherl und Kilian Schöberl, beide Klasse 7d, beschäftigten sich mit Tintenrollerstiften, die bei den Schülern immer beliebter werden, da man die Schrift "wegradieren" und überschreiben kann.

Jan meldet Patent an



Die Farbe wird aber nicht wie etwa bei einem Bleistift weggerieben, sondern sie wird nur aufgrund der Wärme, die durch die Reibung entsteht, unsichtbar. Das bedeutet allerdings, dass sie auch bei ausreichend hohen Temperaturen verschwindet, beispielsweise auf einer Heizung, im überhitzten Auto, beim Laminieren. Dies passierte letztes Jahr auch bei einer Schulaufgabe, die eine Lehrkraft auf eine Heizung legte. Die "verschwundene" Arbeit sorgte für große Verwirrung. Hätte der Lehrer sie in die Gefriertruhe gelegt, wäre sie wieder lesbar geworden, da die Schrift bei tiefen Temperaturen wieder erscheint. Das wusste allerdings damals niemand. Diese Effekte untersuchten Ansgar und Kilian, indem sie die jeweils nötigen Temperaturen ermittelten. Außerdem überlegten sie sich praktische Anwendungen dieses "Nachteils". Mit dieser Arbeit gingen sie im Fachbereich Physik bei "Schüler experimentieren" ins Rennen.

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