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Sulzbach-Rosenberg
Auf der Suche nach Potenzialen
Institut für Energietechnik stellt Klimaschutzkonzept vor - Fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe
Sulzbach-Rosenberg. (oy) Mit einem integrierten Klimaschutzkonzept will die Herzogstadt alle Initiativen zur Einsparung von Kohlendioxid im Stadtgebiet erfassen und weitere Potenziale ausloten. Die Untersuchungen leitet das Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden (HAW). "Die Stadt hat in den vergangenen Jahren schon viel für den Klimaschutz getan. Beispiele dafür sind die Fernwärme, Photovoltaikanlagen und energetischen Maßnahmen an den Schulen", informierte Projektleiter Hans-Jürgen Strehl einleitend bei der ersten Arbeitsgruppensitzung.
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| Professor Markus Brautsch (links) und Diplom-Ingenieur (FH) Maximilian Conrad vom Institut für Energietechnik an der HAW stellten der Arbeitsgruppe das Integrierte Klimaschutzkonzept vor. |
Die dritte Phase beinhaltet den zielgruppenspezifischen Maßnahmenkatalog mit konkreten Projekten. Mit der Wirtschaftlichkeitsprüfung, die auch die kommunale Wertschöpfung durch den Ausbau der erneuerbaren Energien beinhalten wird, wird die letzte Phase angestoßen.
Mit der Fertigstellung des Klimaschutzkonzepts rechnen die Wissenschaftler im August. Danach folgen die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Als äußerst wichtig werde auch die Berufung eines "Klimaschutzmanagers" erachtet, für dessen Finanzierung eine 65-prozentige Förderung möglich sei. Bei der Diskussion sah Umweltschutzbeauftragter Peter Zahn weitere Potenziale im Ausbau der Photovoltaik, den Ausbau der Biomasse jedoch problematisch. Oberste Priorität sollte vor allem die Verbrauchsreduktion haben. Vorgaben für das Gewerbe seien schwierig.
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