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Amberg
Kohlendioxid soll bis 2050 Vergangenheit sein
Stadtwerke bringen Ambergs erstes Klimaschutzkonzept auf den Weg - Untersuchungen bis Ende des Jahres
Das erste Amberger Klimaschutzkonzept ist keine Zukunftsmusik mehr. Die Stadtwerke stehen zu ihrer Verantwortung als regionaler Energieversorger, auch die zukünftigen Vorgaben der EU-Energiepolitik vor Ort umzusetzen. Nach der Liberalisierung der Märkte ist der Klimaschutz der zentrale Schwerpunkt. Als Zielvision für das Jahr 2050 wird eine äußerst effiziente und weitestgehende CO2-freie Energieversorgung angestrebt. Aus diesem Grund haben die Stadtwerke bereits Mitte Dezember 2009 einen Antrag auf Förderung eines "Integrierten Klimaschutzkonzeptes Stadt Amberg" gestellt."Leider wurde der Haushaltstitel aus dem die nationale Klimaschutzinitiative finanziert wird im Bundeshaushalt 2010 gekürzt und zudem für das Jahr 2010 mit einer Haushaltssperre belegt", heißt es dazu in einer Mitteilung von Stadtwerke-Sprecherin Karoline Gajeck-Scheuck. Für das Jahr 2010 konnten somit keine Projekte bewilligt werden. Die Stadtwerke blieben laut Gajeck-Scheuck jedoch an der Angelegenheit dran und erhielten im Dezember den Zuwendungsbescheid für das "Integrierte Klimaschutzkonzept Amberg". Der Zuschuss betrage aber jetzt lediglich 60 statt der 2009 beantragten 80 Prozent. Den fehlenden Betrag werden die Stadtwerke selbst finanzieren. OB Wolfgang Dandorfer und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl haben nun dem Institut für Energietechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Amberg-Weiden den Auftrag für das Klimaschutzkonzept erteilt. Das Institut von Professor Markus Brautsch habe nicht nur das wirtschaftlichste Angebot abgegeben, sondern sei mit der Hochschule für innovative Forschung und Entwicklung bekannt.
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