Von (rn) |
17.11.2010
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Eschenbach
Kräftiger Zuwachs bei den Sportanglern
Verein freut sich bei Herbstversammlung über 31 Neuzugänge - Klagen über Schlachtabfälle am Rußweiher-Damm
Die Bilanz, die der Sportanglerverein bei der Herbstversammlung präsentierte, konnte sich sehen lassen: Vorsitzender Martin Schusser berichtete von 31 Neuzugängen, wodurch sich die Mitgliederzahl auf 367 erhöhte. Laut Gewässerwart Ralf Schlottke besetzte der Verein seine Weiher und Fließgewässer in diesem Jahr mit 12 861 Fischen mit einem Gesamtgewicht von knapp 260 Zentnern. Hinzu kommen noch etwa 54 Zentner Futterfische.
Einen vollen Veranstaltungskalender hatten die Sportangler während der Sommermonate. Entsprechend lang war Schussers Rückblick. Die ersten Monate des Jahres waren ausgefüllt mit den zweimal wöchentlich stattfindenden Ausbildungsabenden für die Fischerprüfung. Am 11. April folgte das offizielle Anangeln am Filchendorfer Dorfweiher mit 69 Teilnehmern (Schusser: "Phänomenal!"). Da im vorigen Jahr der Rußweiher abgefischt worden war, stand im Frühjahr das Umsetzen der Fische an, wozu oft zwei Weiher an einem Tag abgefischt wurden. Um den Bewuchs der Weiherränder besser im Griff zu haben, erwarben die Sportangler einen Rasenmäherbulldog, der sich nach Überzeugung des Vorsitzenden bestens bewährt hat.
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Eschenbach
Kräftiger Zuwachs bei den Sportanglern
Verein freut sich bei Herbstversammlung über 31 Neuzugänge - Klagen über Schlachtabfälle am Rußweiher-Damm
Weiter erinnerte er an das Jugendzeltlager vom 21. bis 25. Mai, die Beteiligungen an Bauernmarkt und Bürgerfest, das Fischerfest mit Königsproklamation und als Höhepunkt die Einweihung der Vereinshalle mit einem Tag der offenen Tür. Das Bootsfischen soll wegen der guten Resonanz wiederholt werden. Das wegen des Zwergwels-Problems erforderlich gewordene Abfischen des Mantelweihers unterstützten die Eschenbacher Sportangler "auf kameradschaftlicher Basis mit Material und Personal".
Der neue Lehrgang zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung läuft noch bis März 2011. Das überaus gut besuchte Abangeln am 31. Oktober war laut Schusser eine "sehr spaßige Angelegenheit". Bei einem Gesprächstermin mit der Stadt ging es um die bevorstehenden Baumaßnahmen im Rußweiherbad. Das Ausbaggern, wie es momentan an der Creußen in Tremmersdorf stattfindet, ist wegen der starken Ablagerungen dort in etwa fünfjährigem Turnus erforderlich.
"Bei Tremmersdorf wurden in diesem Jahr wiederholt Hechte mit knapp einem Meter Länge geangelt." Diese Nachricht sorgte für Überraschung. Schusser kündigte für 7. und 8. Dezember das mit viel Arbeit verbundene Räuchern von Forellen an und rief zur Mithilfe auf. Auf den guten Ruf des Vereins führte er es zurück, dass ein drei Kilometer langer Abschnitt der Haidenaab zugepachtet werden konnte. Für 2011 kündigte er stabile Kartenpreise an, vorausgesetzt, die Unterstützung bei Arbeitseinsätzen lasse dies zu.
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Eschenbach
Kräftiger Zuwachs bei den Sportanglern
Verein freut sich bei Herbstversammlung über 31 Neuzugänge - Klagen über Schlachtabfälle am Rußweiher-Damm
Dritter Bürgermeister Klaus Lehl bedankte sich bei den Anglern für die rege Mitgestaltung des öffentlichen Lebens. Die Jugendarbeit wertete er als Beitrag zum Naturschutz und honorierte dies mit einem Scheck.
Ein begeisterter Ostseeangler informierte über preisgünstige verlängerte Wochenenden und verteilte Informationsmaterial. Eine Anglerfamilie beklagte sich über "versaute Angelplätze" am Rußweiher und berichtete von übelriechenden Abfällen, die nach dem Schlachten von Fischen im Bereich des Dammes zum Obersee entsorgt wurden. Martin Schusser kündigte daraufhin "erzieherische Maßnahmen" an.
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