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Amberg
Patienten nicht vor 2013
Golden Gate stellt Konzept für ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus vor
Amberg. (tk) Das Schild vor dem Haupteingang weist seit rund einem Jahr auf den neuen Besitzer hin. Die Münchener Golden Gate AG hat aber erst vor einigen Wochen damit begonnen, das Gesicht des im April 2009 erworbenen ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses entscheidend zu verändern. Was an der Köferinger Straße bisher geschehen ist und künftig passieren wird, erfuhren die Mitglieder des Bauausschusses am Mittwochnachmittag bei einem Ortstermin.
"Es tut sich einiges", kündigte Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer an und übergab das Wort an Wolfgang Eckardt, den Golden Gate mit der Projektsteuerung beauftragt hat. Die alte Leichenhalle ist längst abgerissen, die Bagger bearbeiten gerade das Offiziersheim. Auch die Küche soll noch in diesem Jahr weichen. Parallel dazu werden die medizinischen Fachstellen der Bundeswehr, die immer noch an der Köferinger Straße in unterschiedlichen Gebäuden untergebracht sind, bis Ende des Jahres in die nun nicht mehr benötigten Apothekenräume umziehen. Das Ziel dahinter formulierte Eckardt: "Wir wollen den medizinischen Kernbereich für unsere Nutzung freibekommen."Die sieht vor, ein orthopädisches Fachzentrum für Endoprothetik zu schaffen, in dem künstliche Gelenke eingesetzt werden. Über einen Zeitraum, wann dieses Vorhaben realisiert sein könnte, ließ sich am Mittwoch nur spekulieren. Die Golden Gate AG, sagte Vorstand Aribert Wolf am Rande des Rundgangs, wolle im Sommer nächsten Jahres den ersten Patienten in Leipzig behandeln lassen. Die Münchener hatten das dortige Bundeswehrkrankenhaus ebenfalls 2009 gekauft. Danach ließen sich die Arbeiten "auf Amberg spiegeln". Den Wunschtermin 2012 offiziell zu nennen, sei aber "brutal offensiv".
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