Oberpfalznetz.de > Mitreden > Leserbriefe > Kurz notiert

  • Seite 1
  • Seite 2
11.10.2010  | Netzcode: 2527891  |  1287 Mal gelesen.

Kurz notiert

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán.  Bild:
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Bild: dpa

Rechtsruck bestätigt



Budapest. (km) Die Kommunalwahlen vor einer Woche in Ungarn bestätigten den Rechtsruck bei den Parlamentswahlen im April. Der Bund junger Demokraten (Fidesz) von Ministerpräsident Viktor Orbán übernahm die Verantwortung in fast allen Großstädten und in den 19 Bezirken. Auch in der Hauptstadt Budapest regiert nun erstmals seit der Wende der Fidesz.

Orbáns Partei hatte im April eine Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht und dem Land eine nationale Revolution verordnet. Kritiker werfen dem Premier vor, mit Verfassungs- und Gesetzesänderungen eine Art Allmacht anzustreben, Justiz und Medien zu kontrollieren. Der Schriftsteller György Konrád sprach sogar von einem "Blitzkrieg" mit dem Ziel, demokratische Freiheiten einzuschränken.

Aus der Geschichte



Einige Daten aus der Geschichte Ungarns sind gerade uns Deutschen in Erinnerung. Die blutige Niederschlagung des Volksaufstandes vom 23. Oktober 1953 führte zu einer Auswanderungswelle auch in die Bundesrepublik. Gorbatschows Reformpolitik in der UdSSR hatte lange schon ihre Anhänger in Budapest. Mit der Grenzöffnung zu Österreich am 27. Juni 1989 schwappte die erste Welle von DDR-Bürgern, die am Plattensee ihren Urlaub verbracht hatten, ungehindert in den Westen. Seit März 1999 zählt das Land zur Nato, am 1. Mai 2004 erfolgte der Beitritt zur EU.

Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen

Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.

Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.


  • Seite 1
  • Seite 2
zum Thema

Ungarn streift das Billig-Image ab

EU-Gelder fließen in Städtebau und Tourismus

Die Fremdenführerin meint es gut. Eigentlich, sagt Monika Kessler, müsste sich der Gast in Ungarn nur zwei Jahreszahlen merken: 896, als Stammes-Urvater Arpad das Karpatenbecken besetzte, und 1896, mehr...

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:

Ihre E-Mail-Adresse:
Ihr Kennwort:

Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?

Dann registrieren Sie sich hier!
zum Thema

Ungarn streift das Billig-Image ab

EU-Gelder fließen in Städtebau und Tourismus

Die Fremdenführerin meint es gut. Eigentlich, sagt Monika Kessler, müsste sich der Gast in Ungarn nur zwei Jahreszahlen merken: 896, als Stammes-Urvater Arpad das Karpatenbecken besetzte, und 1896, mehr...

Agrar-Spekulanten endlich das Handwerk legen

Zum Bericht "Zocken mit Agrarrohstoffen": Nach Immobilien, undurchschaubaren Finanzprodukten und Wetten gegen ganze Staaten haben jetzt die Finanzhaie unsere Grundnahrungsmittel ins Visier genommen mehr...

Briefe an die Redaktion

"Stinkendes Wasser im Gesicht" Zur Glosse "Vielleicht hilft ja 'ne Abkühlung": Dienstagmorgen, schönes Wetter, ein guter Tag für eine Rennrad-Trainingsrunde. Gerade genieße ich die mehr...

Dialog mit der "parasitären Existenzform"

Zum Artikel "Bischof Müller schießt sich erneut auf Reformgruppen ein": Lassen Sie mich als erstes klarstellen, dass ich mich als relativ gläubiger Christ und Angehöriger der katholischen mehr...

Einstein hatte wieder einmal Recht

Zum Thema "Durch Zocken verliert die JP Morgan Chase 2 Milliarden" und Wetten auf die Preise von Nahrungsmitteln: Wenn irgendwelche Zocker in diversen Hinterzimmern illegales Glückspiel betreiben mehr...

Perplex über

das Cineplex Zur Stadtrats-Entscheidung für ein Multiplex-Kino in Amberg: Seit vielen Jahren besuche ich wöchentlich die Amberger Kinos. Hier werden für jeden Geschmack Filme angeboten, mehr...

Briefe an die Redaktion

Der geplante Kapellen-Neubau in Weiden-Ost beschäftigt unsere Leser weiterhin. Gibt's nicht doch noch ein Nachdenken? Ich bin zwar nicht Pfarrangehöriger, habe aber zig Jahre in St. mehr...

Briefe an die Redaktion

Nicht gegen, sondern mit Förderkreis Zum Bericht über die jüngste Friedenfelser Gemeinderatssitzung schreibt ein Leser: Hat man den Bericht der Gemeinderatsitzung vom 24. April gelesen, mehr...

Leserbriefe Wenn Multiplex kommt: Das alte Kino-Flair wird es nicht mehr geben

Zu der Berichterstattung über das geplante Mulitplex-Kino: Ich habe mit Bedauern die Zeitungsberichte gelesen und möchte mich als jahrzehntelanger Filmvorführer (sieben Jahre im Park-Theater sowie mehr...

Briefe an die Redaktion

Aussagenicht getroffen Zum Bericht über die Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins vom 25. April will die Vorsitzende des Vereins, Mariele Junak, einiges aus ihrer Sicht mehr...

Eine Behörde mehr

Zu den Maßnahmen der Bundesregierung gegen Spritpreise: Noch unklar ist, wie viele Benzin-Kontrolleure in der neuen Behörde beschäftigt werden sollen. Nach Angaben der Branche müssten es mehrere mehr...

Fragezeichen hinter Klima-Prognosen

Der Bericht "Wetterküche brodelt kräftig" findet Widerspruch: Der DWD (Deutsche Wetter Dienst) kann seine eigene Statistik wohl nicht lesen. Schon für einen Laien ist darauf erkennbar, dass seit mehr...

Im Pflegeberuf zählt jede Minute

Eine Leserin stellt ihre beruflichen Erfahrungen dem Artikel "Pflegeheime und die Beurteilung der Krankenkassen" kritisch gegenüber: Ich arbeite selbst in einer solchen Einrichtung als mehr...

Liebe Leser,

Zuschriften auf der Leserbrief- Seite müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Wir behalten uns vor, Inhalte sinnwahrend zu straffen. Beleidigende oder ehrenrührige Formulierungen mehr...

Operations-Limit

Zu Äußerungen des Bundesgesundheitsministers unter dem Titel "Bahr: Weniger Operationen": Als vor einigen Jahren der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder - noch ein wenig ungeschickt, mehr...

Rundumschlag nicht nur gegen Grass

Zur Meldung "Zusammenbruch des Urteilsvermögens", in dem Israels Premier Benjamin Netanjahu den Schriftsteller Günter Grass scharf kritisiert: Kann es vielleicht sein, dass diese israelische mehr...

Sparen alleine hilft nicht aus der Krise

Zu den Wahlergebnissen in Europa und speziell in Schleswig-Holstein: Erneut wurde eine schwarz-gelbe Regierung abgewählt. Baden- Württemberg lässt grüßen. Die FDP hat, berücksichtigt man den mehr...

Verantwortung an Ärzte abgeschoben

Eine weitere Lesermeinung zu dem Plänen im Gesundheitswesen, die im Artikel "Schriller Streit um künstliche Hüften" zusammengefasst waren: Einmal mehr zeigt die FDP ihr wahres Gesicht. Wortfloskeln mehr...

Brief an die Redaktion

Höchste Zeit füreine Veränderung Zum NT-Artikel über die Siegerehrung zum Abschluss der Stadtmeisterschaft im Kegeln in Waldsassen (Ausgabe Dienstag, 8. Mai, Seite 20): Susanne mehr...

Briefe an die Redaktion

Bei Biomasse vom Saulus zum Paulus Zu "Nahwärme-Kunden sparen enorm" (AZ/SRZ vom 5. Mai): Es freut mich, dass sich die CSU in ihrer Einstellung zu Biomasse-Kraftwerken in öffentlicher mehr...