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Von (esa)  |  28.08.2010  | Netzcode: 2471216  |  296 Mal gelesen.
Schwandorf

Camper-Idylle an der Naab

Wohnmobilfahrer erzählen, was sie nach Schwandorf treibt - Angeln und Radfahren

Schwandorf. (esa) "Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet", heißt es auf einem Schild, das an einem Wohnmobil klebt. Das Gefährt steht am Stellplatz am Anger, der für 50 Wohnmobile angelegt ist. Der NT haben nachgefragt, was die Urlauber in Schwandorf unternehmen.

Vor wenigen Stunden erst sind Marlies und Gerhard Holzknecht in Schwandorf angekommen. "Meine Frau wollte mal wieder eine Stadt sehen", kommentiert Gerhard ihre Tour. Denn in den kleinen Geschäften könne man "super shoppen", meint sie. Seit über zehn Jahren sind sie mit ihrem Mobil unterwegs, das sie schon nach Frankreich, Italien, Norwegen und Ungarn gebracht hat. Drei Wochen ist das Paar meistens unterwegs, bis es sie wieder in ihre Heimat Hilpoltstein zieht.

Vor einem der Wohnmobile sitzt ein älterer Herr, mit Regenjacke und der Straßenkarte in der Hand. Seit 15 Jahren ist Walter Marbitzer mit dem Wohnmobil unterwegs, seit dem Tod seiner Frau alleine. "Vor vier Wochen war ich schon einmal da", erzählt er. Mit dem Rad ist er damals Richtung Burglengenfeld gefahren.

Jetzt will er aber die nördliche Umgebung erkunden. Durch einen Reiseführer ist er auf den Stellplatz gekommen, auch der Kosten wegen: "Es gibt nicht viel Plätze, wo nichts verlangt wird", so Marbitzer. Nach ein paar Tagen geht es für ihn weiter nach Parkstein.

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