Grafenwöhr
Dankbar für Unterstützung
Guttenberg zu Besuch in Grafenwöhr
Grafenwöhr. Karl-Theodor zu Guttenberg hat am Dienstag als zweiter Bundesverteidigungsminister binnen eines Jahres den Truppenübungsplatz Grafenwöhr besucht. Anders als sein Amtsvorgänger Franz-Josef Jung suchte der Oberfranke den Kontakt zur US-Seite.
Zusammen mit dem amerikanischen Botschafter in Berlin, Philip D. Murphy, beobachtete Guttenberg eine deutsch-amerikanische Militärübung. Das Panzerpionierbataillon 701 aus Gera (Thüringen) baute eine Behelfsbrücke über den Thumbach, um Panzern der in Grafenwöhr stationierten 172. US-Infanteriebrigade die Überquerung zu ermöglichen. "Es ist großartig. Wir sind dankbar für seine Unterstützung", sagte Oberst Frank Zachar, Kommandeur der 172. US-Infanteriebrigade zum Besuch des deutschen Ministers.Die Übung beobachteten auch Politiker aus der Oberpfalz, darunter der stellvertretende Regierungspräsident Johann Peißl, der Neustädter Landrat Simon Wittmann, der Kümmersbrucker Bürgermeister und stellvertretende Landrat des Kreises Amberg-Sulzbach, Richard Gassner, der Vilsecker Bürgermeister Hans-Martin Schertl, der zweite Bürgermeister von Grafenwöhr, Udo Greim, der Weidener Bundestagsabgeordneten Werner Schieder und der Tirschenreuther Landtagsabgeordnete Tobias Reiß.
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