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Neustadt/WN
Fernziel ist die Nahwärme
Studie zur zentralen Versorgung von Stadt- und Landkreisgebäuden mit regenerativen Energieträgern
Neustadt/WN. (man) Nicht zum ersten Mal verlässt der Landkreis eingefahrene Gleise. In Zusammenarbeit mit der Stadt werden bei der Nutzung regenerativer Energien neue Wege beschritten. Nutznießer eines kommunalen Nahwärmekonzepts könnten bis spätestens 2013 der gesamte Kulturhügel sowie das Landratsamt, das Rathaus, die Stadthalle und auch das Museum sein.
Was in Eschenbach schon prima klappt und in Vohenstrauß entsteht, soll nun auch in der Kreisstadt in die Erfolgsspur führen. Das Schulzentrum in Eschenbach wird mit einem Biomasse-Heizkraftwerk versorgt. In Vohenstrauß ist die thermische Versorgung von öffentlichen Liegenschaften im Bau. Wirtschaftlichkeit und deutliche Reduzierung der Kohlenstoffdioxid-(CO2)Emissionen stehen im Mittelpunkt. Die Kosten (siehe Kasten) schultern anteilig Stadt und Landkreis.Hochschule plant voraus
Nun haben Landrat Simon Wittmann und Bürgermeister Rupert Troppmann sozusagen in die Hände gespuckt und am Institut für Energietechnik (IfE) an der Hochschule Amberg/Weiden eine Studie in Auftrag gegeben. Federführend ist Professor Dr. Markus Brautsch. Eine Zusammenfassung des 65-seitigen Werks wurde in der jüngsten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses vorgestellt. Die einzelnen Fraktionen werden genügend Zeit haben, sich damit zu beschäftigen, bevor die allgemeine Diskussion in eine spezielle Richtung geht.
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