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Zeitweise fast 80
Runden Vorsprung
Speinshart. (fsa) Die "BergMafia" zieht als Sieger des 24-Stunden-Mofarennens eine rundum positive Bilanz des Spektakels. Laut Bernd Kümmel, PR-Manager des Teams, haben zum Erfolg nicht nur die Fahrer Andreas Kümmel, Florian Gradl und Andreas Grünwald beigetragen, sondern ebenso Hans Grünwald, der als "ruhender Pol in der Box" dafür sorgte, dass die Boxenstopps in kürzester Zeit abliefen. Auch das Fitnesstraining, das die Piloten seit Oktober absolvierten, zahlte sich aus: Sie hielten länger am Stück durch, so waren weniger Fahrerwechsel nötig. Bis Sonntagnachmittag hatten sie fast 80 Runden Vorsprung herausgefahren. Daher konnten die Seitenthaler es sich leisten, ihre Maschine schon eine halbe Stunde vor Ende des Rennens an die Seite zu stellen, um lediglich ganz am Schluss noch einmal aufzusteigen. Trotzdem kam die "BergMafia" mit 41 Runden Vorsprung ins Ziel.
Angesprochen auf das Gerücht, das Team werde nach drei Siegen in Folge im nächsten Jahr nicht mehr antreten, bestätigt Bernd Kümmel: "Die Überlegung ist da, weil der Veranstalter in Bezug auf das Reglement für die Zündanlage zurückgerüstet hat." Da die "BergMafia" auch bei nationalen Rennen antrete, wo ausschließlich kontaktlose Zündungen verwendet werden, müsste man das Mofa extra für Speinshart wieder umrüsten. "Aber da sind ja noch zwölf Monate hin", sagt Kümmel. Die Entscheidung werde zu Beginn der nächsten Saison fallen, wenn Termine und Sponsoren feststehen.
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