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11.08.2010  | Netzcode: 2447524  |  1009 Mal gelesen.

Lesetipps

Zwei Bücher über den Jakobsweg

Dieser Wander- und Kulturführer ist vom
Dieser Wander- und Kulturführer ist vom Fränkischen Albverein herausgegeben worden. Bild: hfz
Auf dem Jakobsweg von Tillyschanz über Schwandorf nach Nürnberg

Der Heilsbronner Pfarrer Paul Geißendörfer entriss 1992 den mittelalterlichen Jakobsweg zwischen Nürnberg (Stein-Deutenbach) und Rothenburg o.d.T. als "geistlichen Wanderpfad" der Vergessenheit. Seitdem hat dieser Weg eine ungezählte Schar von Pilgern und Wanderern angezogen.

Bald schon wurde der Wunsch geäußert, auch das östliche Teilstück dieses Pilgerweges zwischen der Grenze zu Tschechien und Nürnberg zu markieren. Diese Aufgabe wurde vom Oberpfälzer Waldverein (OWV) und dem Fränkischen Albverein (FAV) gemeinsam gelöst.

Das Markierungszeichen "Weiße Muschel auf blauem Grund" verbindet nun die tschechische Grenze bei Tillyschanz (Eslarn) über sieben Jakobuskirchen in der Oberpfalz und im östlichen Mittelfranken.

Dieser Weg ist nicht nur für den "Fußpilger" geeignet. Auch der "Autowanderer" findet in diesem "Wander- und Kulturführer" viele Informationen und Hinweise zu interessanten Kulturdenkmälern und reizvollen Landschaften.




Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Hape Kerkeling, Deutschlands vielseitigster TV-Entertainer, geht zum Grab des heiligen Jakob: 600 Kilometer durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela, und erlebt die außergewöhnliche Kraft einer Pilgerreise.

Es ist ein sonniger Junimorgen, als Hape Kerkeling, bekennende Couch Potato, endgültig seinen inneren Schweinehund besiegt und in St.-Jean-Pied-de-Port aufbricht. Sechs Wochen liegen vor ihm, allein mit sich und seinem elf Kilo schweren Rucksack: Über die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galicien zum Grab des heiligen Jakob, seit über tausend Jahren Ziel für Gläubige aus der ganzen Welt.

Mit Charme, Witz und Blick für das Besondere erschließt Kerkeling sich die fremden Regionen, lernt er die Einheimischen ebenso wie moderne Pilger und ihre Rituale kennen. Er erlebt Einsamkeit und Stille, Erschöpfung und Zweifel, aber auch Hilfsbereitschaft, Freundschaften und Belohnungen - und eine ganz eigene Nähe zu Gott.

In seinem Buch über den Wert des Wanderns zeigt der beliebte Spaßmacher, wie er auch noch ist: Abenteuerlustig, weltoffen, meditativ.

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