Von Alexander Pausch |
07.08.2010
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Grafenwöhr
US-Verband wirbt um gute Nachbarschaft
Gespräch mit Oberst Zachar - 172. US-Infanteriebrigade in Grafenwöhr setzt auf Partnerschaft mit Gemeinden
Die in Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN) stationierte 172. US-Infanteriebrigade "Blackhawks" will gute nachbarschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zu den Oberpfälzer Gemeinden pflegen, in denen ihre Soldaten und deren Familien während ihrer Zeit in Europa zu Hause sind. Der Kommandeur der Brigade, Oberst Frank Zachar, erhofft sich durch eine Partnerschaft Unterstützung für die Familien und die Soldaten seines Verbandes.
Nur wenn es den Familien gut gehe und diese sich wohlfühlen würden, könnten sie den Soldaten Rückhalt geben, erläuterte der Oberst in einem Gespräch in seinem Büro in der US-Garnison Grafenwöhr. Und nur wenn die Soldaten ihre Familien gut aufgehoben wüssten, könnten sie ihre Leistungen erbringen und vor allem unbelastet in Einsätze gehen.
Für Oberst Zachar ist die Partnerschaft keine Einbahnstraße. Auch die deutschen Gemeinden profitieren. "Die Mehrheit unserer Soldaten lebt außerhalb der Basis", sagt er und verweist darauf, dass viele Soldaten und deren Angehörigen nicht nur die Einrichtungen in ihren Wohnorten nutzen, etwa Kindergärten oder die Schulen, sondern auch Geschäfte und Gaststätten besuchen.
Von Alexander Pausch |
07.08.2010
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Grafenwöhr
US-Verband wirbt um gute Nachbarschaft
Gespräch mit Oberst Zachar - 172. US-Infanteriebrigade in Grafenwöhr setzt auf Partnerschaft mit Gemeinden
Die Partnerschaft zwischen der Brigade und den Städten Eschenbach und Pressath sowie der Marktgemeinde Kirchenthumbach soll am 24. September mit einer feierlichen Zeremonie in der Garnison Grafenwöhr besiegelt werden.
Doch Oberst Zachar sucht die Partnerschaft zu den Oberpfälzer Gemeinden nicht nur zur Unterstützung seines Verbandes, sondern er will den Soldaten auch die Möglichkeit eröffnen, Lebenserfahrung zu sammeln. "Kultureller Austausch ist für jeden lohnend." Dies treffe auf beide Seiten zu. Eine Erfahrung, die Oberst Frank Zachar bereits als Kind gemacht hat. Als Sohn eines Armeeoffiziers lebte er drei Jahre in Oberbayern. Er blicke noch immer mit Freude auf diese Zeit zurück, auf die Spiele mit deutschen Freunden, das häufige Skifahren in den nahen Bergen, erzählt der US-Offizier, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der US-Gemeinde Netzaberg in der Stadt Eschenbach lebt.
Kontakte beim Bürgerfest
Dort beim Bürgerfest, so erzählt Oberst Zachar, habe er einen Apotheker kennengelernt und durch diesen erfahren, dass deutsche Apotheken Dienstleistungen anbieten, die es so nicht oder nur mit sehr großem Aufwand in der US-Garnison gibt. Auch das ist für ihn ein Beispiel, dass die Partnerschaft beiden Seiten nützt.
Von Alexander Pausch |
07.08.2010
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Grafenwöhr
US-Verband wirbt um gute Nachbarschaft
Gespräch mit Oberst Zachar - 172. US-Infanteriebrigade in Grafenwöhr setzt auf Partnerschaft mit Gemeinden
In den nächsten sechs Monaten konzentriert sich der US-Verband auf die Ausbildung und das Training seiner Fähigkeiten als mechanisierte Infanteriebrigade. Zum Ende des Ausbildungsprozesses, ist im Januar und Februar eine große Übung in Hohenfels geplant, bei der alle Teile der Brigade und die gesamte Ausrüstung zum Einsatz kommen, erläutert Oberst Zachar. Dazu würden auch die noch in Schweinfurt stationierten Einheiten, die Artillerie, die Pioniere und die Logistiker eingebunden.
In Hohenfels wird erstmals seit langem wieder das gesamte Spektrum geübt, von der Auseinandersetzung mit Aufständischen bis zum Kampf gegen gegnerische Panzerverbände. Letzteres wurde in der US-Armee in den vergangenen Jahren eher selten auf Brigadeebene geübt, weil sich die Verbände auf die Vorbereitung für die Einsätze im Irak und in Afghanistan konzentriert hatten.
Auf die Frage, ob deshalb in nächster Zeit auf dem Truppenübungsplatz wieder mehr geschossen werde, antwortet der Kommandeur: "Das ist der Klang der Freiheit", um dann zu betonen, dass sich die Brigade selbstverständlich an die Vorschriften für die Schießzeiten halten werde.
Von Alexander Pausch |
07.08.2010
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Grafenwöhr
US-Verband wirbt um gute Nachbarschaft
Gespräch mit Oberst Zachar - 172. US-Infanteriebrigade in Grafenwöhr setzt auf Partnerschaft mit Gemeinden
Übung mit Serben
In den nächsten Monaten wird die 172. US-Infanteriebrigade auch wieder im Ausland üben, denn die Zusammenarbeit mit Verbündeten ist Teil ihres Auftrags. Nachdem Teile des Verbandes im Sommer in Bulgarien und Rumänien waren, geht es im Oktober nach Polen und im November nach Lettland. In den zurückliegenden Wochen waren serbische Soldaten in Grafenwöhr, um mit der 172. US-Infanteriebrigade zu trainieren. Ende August steht eine gemeinsame Übung mit dem 701. Pionierbataillon aus Gera an. Die Bundeswehr wird auf dem Truppenübungsplatz eine Behelfsbrücke für die US-Panzer errichten.
Ein Einsatz steht für die Brigade, die erst Ende 2009 aus dem Irak zurückgekehrt ist, derzeit nicht an.
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