Der Fachkräftemangel hilft in Tarifverhandlungen nicht
Kommentar von Alexander Pausch
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| Fußfessel. Karikatur: Tomicek |
Trotzdem gilt auch in dieser Runde: Die Formel für eine Lohnerhöhung ist altbekannt und vor allem bewährt: Inflationsausgleich plus einen Anteil am Produktivitätsfortschritt. Letzterer kann und sollte in gut verdienenden Branchen deutlich größer ausfallen, auch als Ausgleich für die Lohnzurückhaltung vergangener Jahre.
Arbeitnehmer, die ihre Hoffnungen in den sich abzeichnenden Fachkräftemangel setzen, seien gewarnt. Lohnerhöhungen von mehr als vier Prozent, wie sie das Institut Kiel Economics prognostiziert, werden nur diejenigen Spezialisten realisieren, die gesucht sind. In den Tarifverhandlungen wird die demographische Entwicklung vorerst keine Wirkung entfalten.








