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Neustadt/WN
Gemunkel um Gartengrundstücke
Anfrage wegen Höhe der Pacht in Sitzung des Finanzausschusses vertagt - Pfad in Freizeitanlage
Neustadt/WN. (spz) Zu Diskussionen kam es im Stadtrat wegen der Pachthöhe für Gartengrundstücke. Vier Euro pro Quadratmeter für das "Schwemmland" ohne Toiletten sei im Preisvergleich zu anderen Städten zu teuer, hatte der Pächter eines Areals hinter der Alten Schießstätte moniert.
Karl Schmidberger (SPD) gab die Beschwerde weiter. Das anfängliche Gemunkel im Sitzungssaal führte zu einer angeregten Debatte.40 Euro im Jahr
Laut städtischem Geschäftsführer Peter Forster beträgt die jährliche Pacht pro Quadratmeter nicht vier Euro, sondern nur 40 Cent. "Im Vergleich zu einer Garage, die im Monat 35 Euro koste, ist ein Gartengrundstück für 40 Euro im Jahr annehmbar", so Troppmann. Mit Blick auf die teils großen Gartenhäuser schloss sich auch Ludwig Bayer (CSU) dieser Meinung an. Nach der Debatte wird sich wahrscheinlich nach den Ferien der Finanzausschuss mit dem Thema befassen.
Die Zustimmung der Stadträte zu einer Änderung der Friedhofssatzung war reine Formsache. Laut einer Änderung in der entsprechenden Mustersatzung sind Bestattungsunternehmen, die über eigene Kühlanlagen verfügen, vom Nutzungszwang der städtischen Leichenhalle befreit.
Auch die rein formellen Anpassungen zur Entwässerungs- und Wasserabgabesatzung wurden einstimmig genehmigt. Mehrkosten für die Grundstückseigentümer sind damit nicht verbunden. Dass die Stadt mit den Haushaltsgeldern sparsam umgehe, bestätigte der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Jo Arnold. Am 7. Juli habe der Ausschuss die städtischen Finanzen ausführlich geprüft. Einzelne, unerhebliche Mängel seien inzwischen behoben worden.
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