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Regensburg
Sparkasse Regensburg: Ja zu Fusions-Gutachten
Erst müssen Fakten auf den Tisch, dann folgen konkrete Verhandlungen
Regensburg. Wie erwartet, signalisierte der Verwaltungsrat der Sparkasse Regensburg einstimmig, die Fusionsgespräche mit der Sparkasse Oberpfalz Nord fortzuführen - vorausgesetzt, die Sparkasse Schwandorf fasst ebenfalls den gleichlautenden Beschluss. Arbeitsgrundlage für die angestrebte Dreier-Lösung soll ein gemeinsam in Auftrag gegebenes Gutachten sein.
"Wenn eine Oberpfälzer Sparkasse in Bedrängnis ist, müssen wir uns - im Rahmen der Solidarität - in der kommunalen Familie dieser Verantwortung stellen", betonte der Verwaltungsratsvorsitzende, Landrat Herbert Mirbeth. Er ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass das "hervorragende Standing" der Sparkasse Regensburg (unter den "Top 5" in Bayern) nicht gefährdet werden dürfe.Fusion muss Vorteil bringen
Zur kurzfristigen Pressekonferenz hatte sich auch die Führungsspitze der Sparkasse Regensburg eingefunden. Vorstandschef Franz-Xaver Lindl skizzierte eine "starke Regionalbank, die der Marke Sparkasse noch mehr Glanz verleiht". Größe allein sei nicht entscheidend, sondern die "Vorteilhaftigkeit" einer Fusion aus Sicht der Kunden und der Region. "Es führt kein Weg an größeren Einheiten vorbei. Die Sparkasse wird dabei ihren genetischen Code nicht verlieren." Lindl bezeichnete eine (große) oberpfälzische Sparkassen-Lösung als nicht machbar und zu komplex.
Vorstand Dr. Rudolf Gingerle sprach von einem "Vorspiel zur Fusion" und einem "Schritt nach vorne" auf Oberpfalzebene. Vorstand Dr. Markus Witt setzt "Mehrwert" für die Eigentümer - die Städte und Landkreise - voraus. So sieht der Zeitplan aus: Bis Mitte September geben die Verwaltungsräte das gemeinsame Gutachten in Auftrag, das bis Dezember vorliegen soll - um dann in die konkreten Dreier-Fusionsgespräche einzusteigen. Wunschtermin für ein Zusammengehen ist der 1. Juli 2011.
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